Waschmaschine richtig pflegen: sauber waschen, Gerüche vermeiden, Gerät schonen
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein Alltag elterntipps.ch familie.ch Haushalt haushaltsapparate.net Haushaltsgeräte hometipp.ch Magazine nachrichtenticker.ch News Prävention Regionen Reinigung Schweiz Themen Wäsche Ⳇ Verbreitung
Eine Waschmaschine arbeitet oft mehrmals pro Woche und kommt dabei ständig mit Feuchtigkeit, Waschmittel, Textilfasern, Hautfett und Schmutz in Kontakt. Bleiben Rückstände in Trommel, Türdichtung, Waschmittelschublade oder Ablauf zurück, entstehen mit der Zeit unangenehme Gerüche, schmierige Beläge oder Funktionsprobleme. Regelmässige Pflege hält das Gerät hygienischer, verhindert vermeidbare Ablagerungen und kann dazu beitragen, dass die Maschine zuverlässig arbeitet.
Entscheidend ist dabei keine aufwendige Spezialbehandlung. Schon wenige Routinen machen einen grossen Unterschied: Waschmittel passend dosieren, niedrige Temperaturen sinnvoll mit gelegentlichen 60-Grad-Wäschen kombinieren, Dichtung und Waschmittelfach trocknen lassen und Filter beziehungsweise Ablauf im Blick behalten. Wer zudem die Bedienungsanleitung des eigenen Modells berücksichtigt, vermeidet Pflegefehler, die mehr schaden als nutzen.
Warum eine Waschmaschine überhaupt schmutzig wird
Eigentlich ist die Aufgabe eindeutig: Wasser, Waschmittel und Bewegung sollen Schmutz aus Textilien entfernen. Ein Teil dieser Stoffe bleibt jedoch im Gerät zurück.
Waschmittelreste können sich mit Textilfasern, Hautfett und Schmutz verbinden. In feuchten Bereichen entstehen Beläge, besonders wenn die Maschine nach dem Waschgang sofort geschlossen wird.
Hinzu kommt ein Wandel der Waschgewohnheiten. Moderne Waschmittel funktionieren bereits bei niedrigen Temperaturen gut, und aus energetischer Sicht ist das sinnvoll. EnergieSchweiz empfiehlt für den Alltag vorzugsweise niedrige Waschtemperaturen und Sparprogramme. Das Aufheizen des Wassers benötigt einen grossen Teil der Energie eines Waschgangs.
Für das Gerät bedeutet häufige Kalt- und Niedrigtemperaturwäsche jedoch, dass Rückstände weniger regelmässig durch höhere Temperaturen entfernt werden.
Eine sinnvolle Waschmaschinenpflege verbindet deshalb zwei Ziele: im Alltag möglichst effizient waschen und gleichzeitig verhindern, dass sich über längere Zeit geruchsbildende Ablagerungen entwickeln.
Der Geruchstest beginnt nach dem Waschen
Eine gepflegte Waschmaschine sollte nach dem Öffnen nicht muffig oder modrig riechen.
Entsteht ein deutlicher Geruch, steckt häufig kein einzelner Defekt dahinter. Vielmehr haben sich Feuchtigkeit und Rückstände an mehreren Stellen gesammelt.
Besonders anfällig sind:
- Falten der Türdichtung
- Waschmittelschublade und deren Aufnahme
- Trommel und Bottich
- Ablaufbereich und Filter
- Restwasser führende Bereiche innerhalb des Geräts
Die Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass häufiges Waschen bei 30 oder 40 Grad und die ausschliessliche Verwendung von Flüssigwaschmittel die Entstehung unangenehmer Gerüche begünstigen können.
Die Lösung besteht aber nicht darin, künftig jede Wäsche heiss zu waschen. Niedrige Temperaturen bleiben für viele Textilien und den Energieverbrauch sinnvoll. Entscheidend ist eine ausgewogene Routine.
Tür und Waschmittelschublade nach dem Waschen offen lassen
Einer der einfachsten Pflegeschritte kostet weder Reinigungsmittel noch Strom.
Nach dem Waschgang bleiben Trommel, Dichtung und Waschmittelfach feucht. Wird die Tür sofort vollständig geschlossen, kann die Feuchtigkeit nur langsam entweichen.
Deshalb sollten Tür und Waschmittelschublade nach dem Waschen zunächst offen beziehungsweise zumindest deutlich geöffnet bleiben, bis die Bereiche abgetrocknet sind.
Auch die Falten der Gummidichtung verdienen einen kurzen Blick. Dort können Wasser, Haare, Fusseln, Knöpfe oder andere Kleinteile liegen bleiben.
Ein trockenes Tuch reicht im Alltag meist aus, um überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen.
Nasse Wäsche sollte ebenfalls nicht über längere Zeit in der geschlossenen Trommel liegen bleiben. Das betrifft sowohl die Textilien als auch das feuchte Klima im Gerät.
Die Türdichtung ist eine kleine Problemzone
Bei Frontladern bildet die Gummimanschette zwischen Trommel und Tür mehrere Falten. Genau dort können sich Wasser und Schmutz sammeln.
Die Dichtung sollte deshalb regelmässig vorsichtig zurückgezogen und kontrolliert werden.
Fremdkörper lassen sich von Hand entfernen. Anschliessend kann die Oberfläche mit einem weichen, feuchten Tuch gereinigt und trocken gewischt werden.
Aggressive oder scheuernde Reinigungsmittel sind ungeeignet. Sie können Gummi und andere Materialien beschädigen.
Bei sichtbaren Belägen sollte ausserdem geklärt werden, ob nur die erreichbare Oberfläche betroffen ist oder sich ein grösseres Problem entwickelt hat.
Die Waschmittelschublade verdient mehr Aufmerksamkeit
Waschmittel wird eingefüllt, Wasser spült es in die Maschine und damit scheint die Sache erledigt.
In der Praxis bleiben jedoch häufig Rückstände in der Schublade zurück. Besonders Flüssigwaschmittel und Weichspüler können klebrige Ablagerungen bilden.
Viele Waschmittelschubladen lassen sich vollständig herausnehmen. Wie das bei einem konkreten Modell funktioniert, steht in der Bedienungsanleitung.
Die herausgenommene Schublade kann mit warmem Wasser und einer weichen Bürste gereinigt werden. Auch die Aufnahme im Gerät sollte kontrolliert werden, denn dort können sich Waschmittelreste absetzen.
Anschliessend lässt man die Teile möglichst gut trocknen.
Wer diesen Bereich regelmässig sauber hält, verhindert zugleich, dass alte Waschmittelreste bei späteren Waschgängen erneut in die Maschine gelangen.
Waschmittel richtig dosieren: mehr hilft nicht mehr
Überdosierung gehört zu den typischen Fehlern beim Waschen.
Mehr Waschmittel bedeutet nicht automatisch sauberere Wäsche. Bleibt zu viel Produkt im Waschwasser, können Rückstände auf Textilien und im Gerät entstehen.
Die erforderliche Menge hängt vor allem von drei Faktoren ab:
- Wäschemenge
- Verschmutzungsgrad
- örtliche Wasserhärte
Die Wasserhärte lässt sich beim örtlichen Wasserversorger ermitteln. Danach richtet sich die Dosierung anhand der Angaben auf der Waschmittelverpackung.
Auch eine zu geringe Dosierung ist nicht ideal. Ist zu wenig Waschmittel vorhanden, können Schmutz und Kalk schlechter gebunden werden.
Es geht deshalb nicht um möglichst wenig Waschmittel, sondern um die passende Menge.
Der Beitrag „Wäsche richtig waschen: So nutzt man die Waschmaschine effizient und schonend“ erläutert ergänzend, wie Waschmittelwahl, Beladung, Programme und Temperatur im Alltag zusammenspielen.
Pulver und Flüssigwaschmittel verhalten sich unterschiedlich
Flüssigwaschmittel lässt sich bequem dosieren und löst sich schnell auf. Pulverförmiges Vollwaschmittel besitzt jedoch einen Vorteil, der für die Maschinenpflege interessant ist: Es kann Sauerstoffbleiche enthalten.
Die Verbraucherzentralen empfehlen deshalb bei Geruchsproblemen beziehungsweise zur Vorbeugung regelmässig einen 60-Grad-Waschgang mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel in Pulverform.
Dadurch können Ablagerungen und Mikroorganismen reduziert werden, die sich bei ausschliesslicher Niedrigtemperaturwäsche entwickeln.
Das bedeutet nicht, dass Flüssigwaschmittel grundsätzlich ungeeignet ist. Entscheidend ist die Kombination aus Waschgewohnheiten, Dosierung und gelegentlichen höheren Temperaturen.
Einmal im Monat 60 Grad als sinnvolle Routine
Für normale Alltagswäsche reichen 20, 30 oder 40 Grad häufig aus. Tiefe Temperaturen sparen Energie und schonen viele Textilien.
Sowohl EnergieSchweiz als auch Verbraucherinformationen empfehlen jedoch, gelegentlich bewusst höher zu waschen.
Eine praktische Orientierung ist ein 60-Grad-Waschgang etwa einmal im Monat. Dafür eignet sich robuste Weisswäsche, beispielsweise geeignete Handtücher oder andere Textilien, deren Pflegeetikett 60 Grad zulässt.
Ein bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel in Pulverform unterstützt dabei die Reinigung.
Ein leerer Kochwaschgang bei 95 Grad ist für die normale Maschinenpflege in der Regel nicht notwendig.
Eco-Programme sind trotz längerer Laufzeit sinnvoll
Ein häufiger Irrtum lautet: Ein Programm, das drei oder vier Stunden läuft, muss zwangsläufig mehr Strom verbrauchen als ein Schnellprogramm.
Bei Waschmaschinen ist das nicht der Fall.
Das Erwärmen des Wassers benötigt besonders viel Energie. Eco-Programme arbeiten deshalb mit geringerer Temperatur beziehungsweise effizienterem Temperatureinsatz und lassen dem Waschprozess dafür mehr Zeit.
EnergieSchweiz weist darauf hin, dass Sparprogramme trotz längerer Laufzeit erheblich weniger Energie benötigen können.
Für die Maschinenpflege ergibt sich daraus kein Widerspruch: Im Alltag kann das Eco-Programm die richtige Wahl sein, während gelegentliche 60-Grad-Wäschen gezielt für robuste Textilien und die Hygiene des Systems eingesetzt werden.
Das Flusensieb kann kleine Überraschungen enthalten
Münzen, Haarspangen, Fusseln und andere Kleinteile können ihren Weg bis in den Ablaufbereich finden.
Dort schützt je nach Gerätekonstruktion ein Filter beziehungsweise Fremdkörperabscheider die Pumpe.
Ist dieser Bereich verstopft, kann Wasser schlechter abgepumpt werden. Typische Anzeichen können Restwasser in der Trommel, längere Abläufe oder eine entsprechende Fehlermeldung sein.
Vor dem Öffnen muss berücksichtigt werden, dass Wasser austreten kann. Viele Maschinen besitzen dafür einen kleinen Ablaufschlauch oder eine andere vorgesehene Möglichkeit.
Die genaue Vorgehensweise unterscheidet sich je nach Modell. Deshalb ist die Bedienungsanleitung an dieser Stelle besonders wichtig.
Ein Handtuch und ein flaches Gefäss unter der Öffnung schützen den Boden vor Restwasser.
Nicht jede moderne Maschine besitzt einen klassischen zugänglichen Filter
Was früher fast selbstverständlich war, trifft nicht auf jedes aktuelle Modell zu.
Einige Waschmaschinen besitzen andere beziehungsweise selbstreinigende Ablaufsysteme. Deshalb sollte kein Gehäuseteil geöffnet werden, nur weil an einer anderen Maschine an derselben Stelle ein Filter sitzt.
Pflegehinweise des Herstellers haben Vorrang vor allgemeinen Empfehlungen.
Das gilt ebenso für automatische Dosiersysteme, spezielle Trommelreinigungsprogramme und Geräte mit besonderen Pumpenkonstruktionen.
Essig ist nicht das ideale Universalreinigungsmittel
Hausmittel werden bei der Reinigung von Waschmaschinen häufig empfohlen. Besonders Essig taucht immer wieder als vermeintliches Universalprodukt auf.
Davon ist Vorsicht geboten.
Die Verbraucherzentralen raten davon ab, Essig für die Waschmaschinenreinigung einzusetzen, weil Säure Dichtungen beziehungsweise andere Materialien angreifen kann.
Auch aggressive Mischungen verschiedener Haushaltschemikalien gehören nicht in die Maschine.
Das Bundesamt für Gesundheit weist generell darauf hin, Reinigungs- und Haushaltsprodukte ausschliesslich entsprechend den Herstellerangaben einzusetzen. Eine Verwendung für nicht vorgesehene Zwecke kann Materialien beschädigen und gesundheitliche Risiken erzeugen.
Für Entkalkung oder spezielle Maschinenpflege sind deshalb die Herstellerhinweise des Waschmaschinenproduzenten entscheidend.
Kalk hängt von Wasserhärte und Waschmittel ab
Hartes Wasser enthält mehr Calcium- und Magnesiumverbindungen als weiches Wasser.
Beim Erwärmen können daraus Ablagerungen entstehen. Trotzdem ist ein zusätzlicher Entkalker nicht in jedem Haushalt automatisch notwendig.
Moderne Waschmittel enthalten bereits Bestandteile, die auf die Wasserhärte abgestimmt dosiert werden.
Genau deshalb ist die korrekte Waschmittelmenge wichtig. Wer in einem Gebiet mit hartem Wasser nach einer Dosierung für weiches Wasser wäscht, berücksichtigt die örtlichen Bedingungen nicht ausreichend.
Bei stark kalkhaltigem Wasser oder sichtbaren Problemen sollten die Empfehlungen des Geräteherstellers beachtet werden.
Weichspüler kann Ablagerungen fördern
Weichspüler soll Textilien einen weicheren Griff und Duft verleihen. Für die Reinigung der Wäsche ist er nicht notwendig.
Reste können sich zudem in Waschmittelschublade und anderen Bereichen absetzen.
Bei manchen Textilien ist Weichspüler aus funktionalen Gründen ungeeignet, etwa wenn Materialeigenschaften beeinträchtigt werden können.
Wer häufig deutliche Ablagerungen in der Weichspülerkammer feststellt, sollte deshalb Dosierung und grundsätzliche Verwendung überprüfen.
Spezielle Hygienespüler sind für einen normalen gesunden Privathaushalt ebenfalls nicht routinemässig notwendig.
Die Trommel nicht permanent überladen
Eine gut ausgelastete Waschmaschine arbeitet effizient. Überladen sollte sie dennoch nicht werden.
Zu viel Wäsche verhindert, dass sich Textilien ausreichend bewegen. Waschmittel und Wasser verteilen sich schlechter und die mechanische Belastung des Geräts kann steigen.
Umgekehrt verursacht eine halb leere Trommel bei normaler Alltagswäsche unnötig häufige Waschgänge.
Die zulässige Beladung hängt vom Programm ab. Ein Baumwollprogramm erlaubt meist eine deutlich grössere Füllmenge als Feinwäsche oder Wolle.
Die Herstellerangaben bleiben deshalb genauer als pauschale Faustregeln.
Vorwäsche ist im Alltag meistens überflüssig
Bei normal verschmutzter Wäsche ist ein zusätzlicher Vorwaschgang meist nicht erforderlich.
EnergieSchweiz empfiehlt, auf Vorwäsche zu verzichten und stattdessen geeignete Programme und Waschmittel einzusetzen.
Starke einzelne Flecken lassen sich häufig gezielt vorbehandeln. Dadurch muss nicht die gesamte Waschladung einen zusätzlichen Waschgang durchlaufen.
Weniger unnötige Programme bedeuten gleichzeitig weniger Wasser- und Energieverbrauch.
Wenn die Maschine trotz Pflege weiterhin riecht
Bleibt ein unangenehmer Geruch trotz gereinigter Dichtung, sauberer Waschmittelschublade und eines geeigneten 60-Grad-Waschgangs bestehen, sollte genauer hingesehen werden.
Mögliche Ursachen liegen dann beispielsweise im Ablauf, in schlecht zugänglichen Ablagerungen oder in der Installation.
Auch ein falsch geführter Ablaufschlauch kann zu Problemen beitragen.
Wenn Wasser nicht korrekt abgeführt wird, Fehlermeldungen auftreten oder ungewöhnliche Geräusche hinzukommen, ist eine technische Kontrolle sinnvoller als immer neue Reinigungsmittel auszuprobieren.
Der Beitrag „So bleiben Haushaltsgeräte langlebig: Wartung und Pflege im Alltag“ zeigt ergänzend, welche Wartungsaufgaben auch bei Trockner, Geschirrspüler, Kühlschrank und weiteren Geräten relevant sind.
Eine kurze Pflegeroutine verhindert grosse Aktionen
Maschinenpflege funktioniert am besten, wenn sie nicht erst beim ersten unangenehmen Geruch beginnt.
Nach jeder Wäsche genügen wenige Handgriffe:
- Wäsche zeitnah herausnehmen
- Tür und Waschmittelschublade trocknen lassen
- sichtbares Wasser aus der Dichtungsfalte aufnehmen
- Fremdkörper aus der Dichtung entfernen
In grösseren Abständen kommen Waschmittelschublade und Filter hinzu.
Ein geeigneter 60-Grad-Waschgang ergänzt diese Routine.
Damit verteilt sich die Pflege auf kleine Schritte, statt irgendwann eine stark verschmutzte Maschine aufwendig reinigen zu müssen.
Video: Wie kalt darf Wäsche gewaschen werden?
Wann professionelle Hilfe sinnvoll wird
Reinigung ist nicht dasselbe wie Reparatur.
Wenn die Maschine Wasser verliert, der Ablauf wiederholt ausfällt, die Trommel ungewöhnliche Geräusche macht oder elektrische beziehungsweise mechanische Störungen auftreten, sollte nicht weiter mit Reinigungsmitteln experimentiert werden.
Auch ein beschädigter Türgummi gehört ersetzt und nicht lediglich stärker gereinigt.
Bei älteren Geräten stellt sich irgendwann die Frage, ob eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll bleibt. EnergieSchweiz empfiehlt, Alter, Reparaturkosten und technische Entwicklung neuer Geräte gemeinsam zu betrachten.
Kleine Schäden wie Dichtungen oder andere austauschbare Teile können dagegen oft mit überschaubarem Aufwand behoben werden.
Pflege und Energiesparen passen zusammen
Eine saubere Waschmaschine muss nicht ständig mit hohen Temperaturen betrieben werden.
Für den Alltag sind niedrige Temperaturen und Eco-Programme sinnvoll. Die Trommel sollte passend zum Programm ausgelastet und Waschmittel weder über- noch unterdosiert werden.
Ergänzt wird diese effiziente Nutzung durch gezielte Pflege.
Genau darin liegt die praktikable Balance:
- meist bei niedriger Temperatur waschen
- Eco-Programme nutzen
- Waschmittel richtig dosieren
- Feuchtigkeit nach dem Waschgang entweichen lassen
- regelmässig einen geeigneten 60-Grad-Waschgang einplanen
- Schublade, Dichtung und Filter sauber halten
Wenige Routinen halten die Waschmaschine sauber
Eine Waschmaschine braucht keine komplizierte Dauerpflege. Problematisch wird vielmehr die Kombination aus Feuchtigkeit, Waschmittelresten und fehlender Trocknung.
Wer Tür und Waschmittelschublade nach dem Waschen offen lässt, die Dichtung regelmässig kontrolliert und das Waschmittel passend zur Wasserhärte dosiert, beseitigt bereits mehrere typische Ursachen für Gerüche und Ablagerungen.
Niedrige Temperaturen bleiben im Alltag sinnvoll. Ergänzend hilft ein regelmässiger 60-Grad-Waschgang mit geeignetem Vollwaschmittel dabei, die Maschine hygienisch zu halten.
Auch der Filter verdient Aufmerksamkeit, sofern das jeweilige Modell einen zugänglichen Filter besitzt.
Auf aggressive Hausmittel sollte dagegen verzichtet werden. Bei allen tiefergehenden Reinigungsarbeiten haben die Pflegehinweise des Geräteherstellers Vorrang.
So entsteht aus einzelnen kleinen Handgriffen eine einfache Routine: sparsam waschen, Feuchtigkeit vermeiden, Rückstände entfernen und technische Probleme nicht mit Reinigungsmitteln überdecken. Das hält die Maschine sauber und schafft gute Voraussetzungen für einen zuverlässigen Betrieb über viele Jahre.
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