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Gartenpflege mit smarten Geräten – automatische Bewässerung via App

14.06.2019 |  Von  |  Garten, News
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Wer seinen Rasen und seine Bäume, Sträucher oder Beete bewässern möchte, kann dies ganz klassisch mit Gartenschlauch und Giesskanne erledigen.

Noch einfacher geht es mit einer Zeitschaltuhr, die etwa abends den Rasensprenger aktiviert. Bequem wird es mit einem smarten Bewässerungssystem. Sensoren messen Bodenfeuchtigkeit, Temperatur und Lichtintensität. Die Pflanzen werden optimal versorgt und nur dann benässt, wenn es nötig ist. In Beeten sorgen Tropfschläuche dafür, dass das Gemüse frisch bleibt.

„Über eine App lässt sich das System ständig überwachen“, sagt Günter Martin, Internetexperte bei TÜV Rheinland. Die entsprechenden Leitungen kann der erfahrene Hobbygärtner einfach selbst verlegen.

Hackern das Leben schwer machen

Martin rät, beim Kauf eines Bewässerungssystems für ein möglichst langlebiges Produkt auf die Qualität zu achten. Ebenfalls wichtig bei smarten Geräten: der Datenschutz. Die Anlagen übertragen Angaben des Nutzers an den Hersteller, also etwa die vorherrschende Temperatur, die Bodenfeuchte und Uhrzeit der Bewässerung. „Das sind zwar keine kritischen personenbezogenen Daten, trotzdem prüfen wir, ob die Privatsphäre gewahrt bleibt“, so Martin. Zudem könnte ein solches System gehackt und anschliessend von aussen gesteuert werden. Auch hier testet TÜV Rheinland, wie hoch das Sicherheitsniveau tatsächlich ist und zertifiziert entsprechende Produkte.

Im Winter ausschalten

Während der Urlaubszeit kann der Nutzer die Bewässerung weiterlaufen lassen und über eine App steuern. „Die Elektronik ist sehr zuverlässig“, weiss der Experte. Trotzdem empfiehlt er, einen Nachbarn zu bitten, ab und an nach dem Rechten zu sehen. Derjenige sollte dann auch wissen, wo sich der Wasseranschluss befindet, um den Zulauf im Notfall zu stoppen. Für den Winter ist es ratsam, die Bewässerung komplett abzuschalten und die Leitungen zu belüften. Sonst besteht die Gefahr, dass die Leitungen platzen, sobald das Wasser gefriert.

 

Quelle: TÜV Rheinland
Titelbild: obs/TÜV Rheinland

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