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Heizungsanlage regelmässig warten und Energie sparen

20.09.2019 |  Von  |  News, Wohnen
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Die regelmässige Wartung hilft die Effizienz der Heizungsanlage zu erhalten.

Und das Anwenden weiterer Optimierungsmöglichkeiten, kann den Verbrauch zusätzlich senken.

  • Machen Heizungsanlage oder Radiatoren ungewöhnliche Geräusche?
  • Weisen die einzelnen Räume deutliche, unerklärbare Temperaturunterschiede auf?
  • Wurden Isolationsmassnahmen am Gebäude durchgeführt, aber die Heizungseinstellung nicht angepasst?
  • Liegt die letzte eingehendere Wartung der Heizung mehr als 10 Jahre zurück?

Wenn Sie eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantworten, ist zu überlegen, die Heizungsanlage durch einen Fachmann wieder einmal überprüfen zu lassen. Durch das regelmässige Warten der Heizungsanlage bleibt die Funktionsfähigkeit und die Effizienz erhalten. Zudem kann allfälliges Optimierungspotential ausgeschöpft werden. Aber gehen wir die verschiedenen Punkte der Reihe nach durch:

Heizungsanlage

Wann wurde der Brenner das letzte Mal einreguliert? Welche Heizkurve ist eingestellt? Wie alt ist die Heizung?

Brenner: Wurde der Brenner schon mehrere Jahre nicht mehr gereinigt und einreguliert, so lohnt sich die Wartung durch einen Servicefachmann, um die Effizienz der Verbrennung zu erhalten.

Heizkurve: Entspricht die eingestellte Heizkurve noch der aktuellen Situation im Gebäude? Wurde das Gebäude allenfalls in der Zwischenzeit zusätzlich isoliert? Wenn dies der Fall ist, kann die Heizkurve neu eingestellt und den neuen Verhältnissen angepasst werden. Dadurch kann es sein, dass dann bei einem Brennwertkessel der Wasserdampf richtig kondensiert und so die Abgaswärme wirklich voll genutzt werden kann.

Heizanlage: Heizungen älter als 20 Jahre haben oft noch nicht eine so gute Isolation und damit einen höheren Oberflächenverlust. Zudem sind es oft noch keine Brennwertkessel und damit ohne zusätzliche Abgaswärmenutzung. Ein allfälliger Ersatz ist sowieso im Zusammenhang mit den neuen kantonalen Energiegesetzgebungen (MuKEn 2014) zu überlegen.

Wärmeverteilung

Bei wasserführenden Systemen (Radiatoren und Fussbodenheizung) können Optimierungen durch das richtige Einstellen der Durchflussmengen und des Systemdrucks sowie dem fachgerechten Entlüften erreicht werden.

Hydraulischer Abgleich: Damit ein Heizkörper oder eine Flächenheizung (Fussboden) die gewünschte Wärme effizient abgeben kann, muss die richtige Wassermenge mit einer bestimmten Vorlauftemperatur durch die Heizfläche fliessen. Da Wasser bekanntlich in der Natur nach unten fliesst, muss im Heizsystem, wo das Wasser oft nach oben geführt wird im Haus, der Wasserdurchfluss gezielt gesteuert werden. Dieses Einregulieren bezeichnet man als „hydraulischen Abgleich“. Es geht um das richtige Einstellen von Thermostatventilen, Verteilbalken, Umwälzpumpe und Expansionsgefäss. Unter dieses Thema fallen auch das Entlüften der Anlage und das Nachfüllen des Heizungswassers.

Rohrleitungsdämmung: Durch das Dämmen der Heizungsrohrleitungen können zusätzliche Energieeinsparungen erreicht werden. Deshalb schreibt dies der Gesetzgeber heute auch vor.

Weitere Tipps

  • Die Temperatur für das Warmwasser wird heute zwischen 55-60°C eingestellt. Mehrheitlich wird angenommen, dass mit über 55° C das Legionellen-Wachstum verhindert und unter 60° C die Kalkablagerung minimiert wird.
  • Staub und Schmutz belasten den Verbrennungsprozess. Halten Sie daher den Heizraum sauber und lagern dort keine chemischen Produkte (Farben, Waschmittel, Putzmittel, Streusalz).

Ökoheizöl schwefelarm

Ab dem 1. Juni 2023 dürfen Ölheizungen gemäss Luftreinhalteverordnung nur noch mit Ökoheizöl schwefelarm betrieben werden. Dies hat für ihre Heizanlage den Vorteil, dass in der Brennkammer weniger Ablagerungen stattfinden und so die Effizienz hoch bleibt. Trotz allem ist auch mit schwefelarmem Heizöl eine regelmässige Wartung empfehlenswert, um ihre Heizung langfristig fit und effizient zu halten.

 

Quelle: Avenergy Suisse
Bildquelle: HmÖ/SS

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