Schweizerischer Baumeisterverband: SBV führt konstruktive LMV-Verhandlungen - Gewerkschaften senden mit Streiks falsche Signale

Zürich (ots) –

Das Ziel des Schweizerischen Baumeisterverbands ist ein neuer, moderner Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV 23+), der möglichst viele Verbesserungen im Sinne der gemeinsamen Interessen des Baustellenpersonals und der Bauunternehmer beinhaltet. Grosse Fragezeichen müssen gestellt werden, ob die Gewerkschaften ernsthaft einen neuen Landesmantelvertrag wollen und ihn insbesondere auch respektieren. Mit Protest- und Streikaufforderungen senden die Gewerkschaften gegenteilige Signale, brechen so die aktuell gültige Vereinbarung und ignorieren die Friedenspflicht. Der SBV wird die Gewerkschaften an der 6. LMV-Verhandlungsrunde vom Freitag, 21. Oktober unmissverständlich dazu auffordern, die Proteste und Streiks abzusagen. Ziel des SBV sind weiterhin konstruktive Verhandlungen, die auf die gemeinsamen Interessen ausgerichtet sind. Im Vordergrund stehen Verbesserungen beim Gesundheitsschutz, um als attraktive Branche weiterhin Fachkräfte gewinnen und halten zu können.

Der aktuelle Landesmantelvertrag (LMV) gilt noch bis zum 31. Dezember 2022, doch bereits jetzt mehren sich beim SBV Rückmeldungen zu Baustellenbesuchen und anderen Aktionen der Gewerkschaften. Baustellenbesuche während der Arbeitszeit, Umfragen und die geplanten Proteste und Streiks im Tessin, in der Westschweiz und in der der Deutschschweiz sind Verstösse gegen die von den Sozialpartnern vertraglich vereinbarte absolute Friedenspflicht.

Aufforderung an die Gewerkschaften

Solche Störaktionen belasten die laufenden Verhandlungen für den neuen LMV 23+. Die Gewerkschaften nähren damit Zweifel, ob sie tatsächlich an einem erfolgreichen Verhandlungsabschluss interessiert sind.

Der SBV fordert deshalb von den Verhandlungspartnern Unia und Syna mit Nachdruck, sämtliche vertraglich vereinbarten Spielregeln und insbesondere die Friedenspflicht während der laufenden Verhandlungen einzuhalten und den Baustellenbetrieb nicht mit Gewerkschaftsaktionen zu stören.

Der SBV erinnert daran: Durch jeden Streik und durch jede Protest- oder Störaktion geht bei jedem einzelnen Bauprojekt wichtige Arbeitszeit verloren. Dies geht zu Lasten aller Beteiligter, steigt doch dadurch der Termindruck für Arbeitnehmende und Arbeitgeber vor Ort: gemeinsam müssen sie das Bauprojekt trotz Behinderungen noch fristgerecht zu Ende bauen. Die Gewerkschaften und die Arbeitnehmenden sollten diesem Punkt aus Eigeninteresse dringend mehr Beachtung schenken.

Pressekontakt:

Matthias Engel, Mediensprecher SBV
Tel.: +41/78/720″90″50
E-Mail: matthias.engel@baumeister.ch

Marcel Sennhauser, Leiter Politik und Kommunikation SBV
Tel.: +41/58/360″76″30
E-Mail: marcel.sennhauser@baumeister.ch

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