Unsichtbare Leitungen finden: Sicher bohren ohne teure Schäden
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein Alltag Arbeitswelt Bau bauenaktuell.ch Baustelle Business DIY handwerker24.ch Haus Haus, Garten & Einrichtung Hausbau Heimwerken hometipp.ch Immobilien Innenarchitektur Magazine nachrichtenticker.ch News Regionen Renovation Renovieren Sanierung Schweiz Technologie Themen Tipps Werkstatt Wohnen wohnenaktuell.ch Wohnräume Ⳇ Verbreitung
Ein Bohrloch ist schnell gesetzt. Hinter Verputz, Platten oder Beton können jedoch Stromkabel, Wasserrohre, Heizleitungen, Armierungen und tragende Einlagen liegen. Ein Treffer gefährdet Menschen, unterbricht den Betrieb und kann eine kleine Montage in eine aufwendige Öffnung der Wand verwandeln. Belastbare Prävention entsteht deshalb aus mehreren Bausteinen: Bestandsunterlagen, Sichtprüfung, geeignete Ortungstechnik und eine konsequente Bewertung unsicherer Resultate. Leitungssucher erleichtern diese Arbeit, besitzen aber technische Grenzen. Je nach Messprinzip reagieren sie auf Metall, elektrische Felder, Materialunterschiede oder Wärme. Kunststoffrohre, spannungslose Kabel, feuchte Baustoffe und dicht bewehrter Beton können Anzeigen verfälschen oder Objekte verbergen. Fachgerechtes Vorgehen bedeutet daher, Messwerte als Indizien zu behandeln und bei widersprüchlichen Befunden auf das Bohrloch zu verzichten oder eine vertiefte Bauwerksdiagnostik einzusetzen.
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