Inspiration

Saucen feiern ihr Comeback: Klassiker neu gedacht und richtig zubereitet

Lange galten klassische Saucen als schwer, aufwendig und wenig zeitgemäss. Inzwischen kehren Jus, Velouté, Hollandaise und Beurre blanc in veränderter Form zurück: konzentrierter im Geschmack, leichter in der Konsistenz und präziser dosiert. Die handwerklichen Grundlagen bleiben erhalten, während Gemüse, Kräuter, Fermentation und pflanzliche Zutaten neue Möglichkeiten eröffnen. Eine gute Sauce verbindet die Bestandteile eines Gerichts, gleicht Fett mit Säure aus und verlängert Aromen. Dafür braucht es weder grosse Mengen Rahm noch komplizierte Küchentechnik. Entscheidend sind ein passender Fond, kontrollierte Hitze, eine saubere Bindung und das Abschmecken in kleinen Schritten. Wer diese Prinzipien versteht, kann klassische Rezepte zuverlässig zubereiten und sinnvoll weiterentwickeln.

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OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

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Familiengeschichte bewahren: Fotos, Dokumente und Erinnerungen ordnen

Familiengeschichte liegt selten an einem einzigen Ort. Alte Fotos stecken in Alben und Schachteln, Briefe in Schubladen, Urkunden in Ordnern und digitale Bilder auf Smartphones, Festplatten oder in Cloud-Konten. Hinzu kommen Erinnerungen, die nirgendwo festgehalten sind: Wer auf einem Foto zu sehen ist, warum eine Familie umgezogen ist oder welche Geschichte hinter einem bestimmten Gegenstand steckt. Wer solche Spuren gemeinsam ordnet, schafft mehr als ein aufgeräumtes Archiv. Fotos erhalten Namen und Daten, Dokumente werden in einen Zusammenhang gestellt und persönliche Erinnerungen können ergänzt werden, solange die Menschen noch darüber erzählen können. Entscheidend ist dabei nicht eine perfekte Ahnenforschung, sondern eine Struktur, die auch für andere Familienmitglieder verständlich bleibt und analoges wie digitales Material langfristig zugänglich macht.

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Innenhöfe planen: Belichtung, Begrünung, Erschliessung und gemeinschaftliche Nutzung

Ein gut geplanter Innenhof bringt Tageslicht in tiefe Grundrisse, verbessert das Mikroklima und schafft einen geschützten Freiraum. Damit diese Qualitäten tatsächlich entstehen, müssen Gebäudeform, Bepflanzung, Wege, Regenwassermanagement und Nutzung früh aufeinander abgestimmt werden. Wird der Hof erst am Ende als Restfläche behandelt, bleiben meist weder genügend Wurzelraum noch überzeugende Aufenthaltsbereiche. Die Planung verlangt deshalb eine klare Vorstellung davon, wer den Innenhof nutzt und welche Aufgaben er übernimmt. Ein kleiner Lichthof folgt anderen Regeln als eine gemeinschaftliche Anlage zwischen mehreren Wohnhäusern. Entscheidend ist die Balance zwischen Offenheit und Schutz, Bewegung und Aufenthalt sowie gestalterischem Anspruch und dauerhaft tragbarem Unterhalt.

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Bauen & Modernisieren 2026: Vier Tage frischer Ideen für das Eigenheim in Zürich

Vom 17. bis 20. September 2026 wird die Messe Zürich zum Treffpunkt für Eigenheimbesitzer, Bauherren und Fachleute: Die 55. Bauen & Modernisieren präsentiert aktuelle Lösungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Während vier Messetagen zeigen rund 140 Aussteller ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen. Ergänzt wird die Ausstellung durch etwa 40 Fachvorträge und mehrere thematische Foren.

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Metallbau rund ums Haus: Geländer, Treppen und Vordächer nach Mass

Geländer sichern Balkone und Treppen, Vordächer schützen Eingänge, Aussentreppen erschliessen unterschiedliche Ebenen. Damit solche Metallbauteile dauerhaft funktionieren, müssen Gestaltung, Tragwerk, Korrosionsschutz und Anschlüsse zusammenpassen. Die Planung beginnt deshalb beim Gebäude und seiner Nutzung: Ein Geländer vor einer Familienwohnung stellt andere Anforderungen als eine Absturzsicherung in einem selten betretenen Bereich. Massgefertigte Lösungen lassen sich auf bestehende Fassaden, schwierige Grundstücke und individuelle architektonische Vorstellungen abstimmen. Entscheidend sind eine fachgerechte Bemessung, geeignete Werkstoffe und eine Montage, bei der Feuchtigkeit, Wärmebrücken und die Beschaffenheit des Untergrunds berücksichtigt werden. Auch der spätere Unterhalt gehört bereits in die Planung.

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Smartphone-Fotografie: Belichtung, Perspektive und Bildaufbau besser beherrschen

Smartphones übernehmen heute einen grossen Teil der technischen Arbeit beim Fotografieren. Autofokus, automatische Belichtung, HDR-Verarbeitung und Nachtmodi gleichen schwierige Aufnahmesituationen aus, bevor das Bild überhaupt auf dem Display erscheint. Trotzdem entscheidet weiterhin die Person hinter der Kamera, welches Motiv wichtig ist, wie das Licht genutzt wird, aus welcher Höhe fotografiert wird und welche Elemente innerhalb des Bildrahmens bleiben. Gute Smartphone-Fotografie beginnt deshalb weniger mit komplizierten Einstellungen als mit bewusstem Beobachten. Belichtung, Perspektive und Bildaufbau lassen sich mit fast jedem aktuellen Gerät gezielt beeinflussen. Schon kleine Veränderungen – ein Schritt zur Seite, ein tieferer Kamerastandpunkt oder eine leicht reduzierte Belichtung – können aus einem gewöhnlichen Schnappschuss ein deutlich stärkeres Bild machen.

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Badezimmer als Wellnesszone: Licht, Düfte, Textilien und Badepflege

Ein Badezimmer wird nicht allein durch eine freistehende Wanne oder hochwertige Armaturen zur privaten Wellnesszone. Entscheidend ist die Atmosphäre, die aus Licht, Materialien, Textilien, Ordnung und einer bewusst reduzierten Badepflege entsteht. Schon ein gewöhnliches Bad lässt sich deutlich ruhiger gestalten, wenn funktionales Morgenlicht und gedämpftes Abendlicht getrennt gedacht, Handtücher sinnvoll platziert, Pflegeprodukte geordnet und Düfte zurückhaltend eingesetzt werden. Der praktische Alltag bleibt dabei die Grundlage. Ein Badezimmer muss sicher begehbar, gut belüftbar und einfach zu reinigen sein. Wellness entsteht deshalb nicht durch möglichst viele Kerzen, Flakons oder Dekorationen, sondern durch wenige Elemente, die den Raum angenehmer machen, ohne Feuchtigkeit, Elektrik oder Bewegungsflächen aus dem Blick zu verlieren. Gerade im Bad zeigt sich, dass Funktion und Atmosphäre keine Gegensätze sein müssen.

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Generationenprojekt Viererfeld/Mittelfeld wird trotz höherer Kosten wie geplant weitergeführt

Die Kosten der Stadt Bern für das Stadtentwicklungsprojekt Viererfeld/Mittelfeld steigen gegenüber der Grobkostenschätzung von 2019 um mindestens 80 Millionen Franken. Hauptgründe sind die PFAS-Belastung des Bodens, damit verbundene zusätzliche Planungsaufwände sowie die aufgelaufene Bauteuerung. Zusätzlich erfolgt eine Korrektur der Planungsmehrwertabgabe um 26 Millionen Franken. Der Gemeinderat lässt deshalb Entscheidungsgrundlagen erarbeiten für den Umgang mit Kosten, die den 2023 von den Stimmberechtigten gesprochenen Kredit übersteigen. Die Kostenentwicklung steht der Weiterarbeit am Generationenprojekt nicht im Weg. Der Baustart mit Beginn der Bodenaufwertung ist weiterhin für Herbst 2027 vorgesehen.

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Zimmerpflanzen richtig platzieren: Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit beachten

Zimmerpflanzen wachsen dauerhaft gesund, wenn ihr Standort zu ihren natürlichen Bedürfnissen passt. Entscheidend sind dabei vor allem Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Ein Platz kann gestalterisch perfekt wirken und für die Pflanze trotzdem ungeeignet sein: Zu wenig Tageslicht schwächt das Wachstum, intensive Sommersonne kann Blätter schädigen, trockene Heizungsluft belastet manche tropische Arten und kalte Zugluft kann selbst robuste Pflanzen stressen. Deshalb sollte zuerst der Standort beurteilt und erst danach die passende Pflanze ausgewählt werden. Die Bedingungen innerhalb einer Wohnung unterscheiden sich stärker, als es auf den ersten Blick erscheint. Direkt am Fenster herrscht ein anderes Mikroklima als zwei Meter weiter im Raum, ein Badezimmer ist meist feuchter als ein beheiztes Wohnzimmer und eine Fensterbank kann im Winter gleichzeitig von kaltem Glas und warmer Heizungsluft beeinflusst werden. Wer diese Unterschiede berücksichtigt, reduziert Pflegeprobleme und muss weniger mit zusätzlichem Giessen, Besprühen oder künstlicher Beleuchtung korrigieren.

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Gebrauchte Möbel restaurieren: Welche Arbeiten Laien selbst übernehmen können

Ein gebrauchter Holztisch, eine alte Kommode oder ein Flohmarktfund muss wegen Kratzern, stumpfer Oberfläche oder lockeren Beschlägen nicht ersetzt werden. Viele überschaubare Arbeiten lassen sich mit Geduld und geeignetem Werkzeug selbst durchführen. Entscheidend ist jedoch, vor dem ersten Schleifgang zu erkennen, ob lediglich die Oberfläche aufgefrischt werden soll oder ob Konstruktion, Furnier, historische Beschichtung oder Polsterung fachliches Wissen verlangen. Restaurieren bedeutet deshalb nicht automatisch, ein Möbel vollständig abzuschleifen und neu zu lackieren. Bei einfachen Gebrauchsmöbeln darf die optische Veränderung im Vordergrund stehen. Bei Antiquitäten, Designklassikern und Möbeln mit erhaltenswerten Originaloberflächen kann derselbe Eingriff dagegen Wert und Substanz zerstören. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme trennt geeignete DIY-Projekte von Arbeiten für Schreiner, Polsterer oder Restauratoren.

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Gästezimmer und Homeoffice in einem Raum sinnvoll kombinieren

Ein Zimmer, das an den meisten Tagen als Homeoffice und gelegentlich als Gästezimmer dient, muss zwei sehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Während der Arbeit zählen Ergonomie, gutes Licht, Stauraum und Ruhe; bei Übernachtungsbesuch stehen Schlafkomfort, Privatsphäre und eine wohnliche Atmosphäre im Vordergrund. Eine überzeugende Kombination entsteht deshalb nicht durch möglichst viele Möbel, sondern durch eine klare Rangordnung der Funktionen und einen Raum, der sich mit wenigen Handgriffen umstellen lässt. Wie die Gewichtung ausfällt, hängt vor allem von der Nutzungshäufigkeit ab. Wer vier Tage pro Woche von zu Hause arbeitet und nur einige Male im Jahr Gäste empfängt, sollte keinen provisorischen Arbeitsplatz zugunsten eines dauerhaft dominanten Betts akzeptieren. Wird das Zimmer dagegen regelmässig von Familienmitgliedern oder Freunden genutzt, benötigt die Gästefunktion mehr Raum. Gute multifunktionale Planung bedeutet deshalb, den häufigsten Alltag komfortabel zu lösen und für die zweite Nutzung einen klaren, unkomplizierten Wechsel vorzusehen.

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Massivholz, Furnier oder Holzwerkstoff: Möbelmaterialien richtig beurteilen

Bei Holzmöbeln entscheidet die sichtbare Maserung längst nicht darüber, was tatsächlich unter der Oberfläche steckt. Ein Tisch kann vollständig aus Massivholz bestehen, eine Schrankfront eine dünne Schicht Echtholzfurnier tragen oder eine täuschend echte Holzstruktur auf einer Span- beziehungsweise MDF-Platte zeigen. Keines dieser Prinzipien ist grundsätzlich hochwertig oder minderwertig. Entscheidend sind Konstruktion, Beanspruchung, Oberflächenqualität, Reparierbarkeit und die Frage, ob das Material für die jeweilige Aufgabe sinnvoll eingesetzt wurde. Wer Möbel realistisch beurteilen möchte, sollte deshalb Oberfläche und inneren Aufbau voneinander trennen. Furnier ist echtes Holz, aber keine massive Platte. MDF und Spanplatten sind Holzwerkstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften. Auch ein hochwertiges Möbel kann mehrere Materialien kombinieren: massive Beine, furnierte Fronten, einen Plattenwerkstoff im Korpus und eine dünnere Rückwand. Gerade diese gezielte Materialwahl kann technisch und wirtschaftlich überzeugender sein als der Anspruch, jedes Bauteil massiv auszuführen.

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Wände ohne grossen Umbau gestalten: Farbe, Bilder, Paneele und Textilien

Eine Wand kann die Wirkung eines Raums grundlegend verändern, ohne dass dafür Grundriss, Boden oder feste Einbauten erneuert werden müssen. Farbe beeinflusst Helligkeit und Proportionen, Bilder setzen Blickpunkte, Paneele bringen Struktur und Tiefe, Textilien machen Flächen weicher und können zugleich die Akustik verändern. Entscheidend ist weniger die Menge der Gestaltungsmittel als ihr Zusammenspiel mit Raumgrösse, Tageslicht, Möbeln und vorhandenen Materialien. Gerade bei einer bestehenden Einrichtung lohnt sich ein schrittweises Vorgehen. Zuerst wird geklärt, welche Wand eine stärkere Rolle übernehmen soll und welche Flächen bewusst ruhig bleiben. Danach lassen sich reversible Massnahmen von dauerhaft montierten Lösungen unterscheiden. So entsteht ein Raumkonzept, das sich mit überschaubarem Aufwand umsetzen und bei veränderten Bedürfnissen später wieder anpassen lässt.

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Kleine Küchengeräte mit grossem Nutzen: Was sich dauerhaft zu kaufen lohnt

Kleine Küchengeräte versprechen Zeitersparnis, Komfort und bessere Ergebnisse beim Kochen. Tatsächlich können Wasserkocher, Stabmixer, Küchenwaage oder Handmixer viele tägliche Arbeiten deutlich vereinfachen. Gleichzeitig füllen sich Küchen schnell mit Geräten, die nur wenige Male benutzt werden und danach wertvollen Stauraum belegen. Ob sich eine Anschaffung dauerhaft lohnt, entscheidet deshalb weniger die Zahl der Funktionen als die Frage, wie häufig ein Gerät tatsächlich eine wiederkehrende Aufgabe übernimmt. Eine sinnvolle Ausstattung orientiert sich an Kochgewohnheiten, Haushaltsgrösse, verfügbarem Platz und Reinigungsaufwand. Ein kompaktes Gerät, das mehrmals pro Woche eingesetzt wird, kann langfristig wertvoller sein als eine kostspielige Multifunktionsmaschine. Auch Reparierbarkeit, Ersatzteile und einfache Bedienung gehören zur Kaufentscheidung. Wer Kleingeräte nach ihrem praktischen Nutzen auswählt, vermeidet Doppelkäufe und hält die Arbeitsfläche übersichtlich.

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Werkzeuge für die Gartenpflege: Welche Grundausstattung wirklich sinnvoll ist

Eine gute Gartenausstattung muss weder riesig noch teuer sein. Für die meisten Arbeiten im Hausgarten genügt eine überschaubare Auswahl aus Gartenschere, Spaten, Grabegabel, Rechen, Hacke, Pflanzkelle und einigen sorgfältig gewählten Ergänzungen. Entscheidend ist weniger die Zahl der Geräte als ihre Eignung für die tatsächlich anfallenden Aufgaben. Ein scharfes, ergonomisches und reparierbares Werkzeug wird regelmässig benutzt; ein Spezialgerät ohne konkreten Zweck nimmt dagegen vor allem Platz im Schuppen ein. Die sinnvollste Grundausstattung entsteht deshalb aus den Arbeiten im eigenen Garten. Gemüsebeete stellen andere Anforderungen als grosse Rasenflächen, Obstbäume oder dicht bepflanzte Staudenrabatten. Auch Grundstücksgrösse, Bodenart und körperliche Voraussetzungen spielen eine Rolle. Handwerkzeuge sollten zuerst die wiederkehrenden Aufgaben abdecken. Motorisierte und akkubetriebene Geräte kommen erst hinzu, wenn sie tatsächlich Zeit oder Kraft sparen.

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Hochbeete richtig anlegen: Materialien, Schichtung und geeignete Kulturen

Ein Hochbeet erleichtert die Gartenarbeit, schafft klar abgegrenzte Anbauflächen und kann selbst auf kleinen Grundstücken eine erstaunliche Vielfalt an Gemüse und Kräutern aufnehmen. Gute Erträge entstehen jedoch nicht allein durch die erhöhte Beetform. Standort, Konstruktion, Material, Befüllung und Kulturwahl müssen zusammenpassen, damit Wasser ablaufen kann, der Wurzelraum ausreichend bleibt und die Erde langfristig fruchtbar genutzt werden kann. Besonders bei der Befüllung kursieren sehr unterschiedliche Empfehlungen. Die klassische Schichtung aus grobem Holz, Pflanzenmaterial, Kompost und Erde kann für tiefe, nach unten offene Hochbeete sinnvoll sein, ist aber keineswegs für jede Konstruktion geeignet. Ein Hochbeet auf einer Terrasse benötigt beispielsweise einen völlig anderen Aufbau. Deshalb beginnt die Planung mit der Frage, wo das Beet steht und wie es genutzt werden soll.

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Beeren im Hausgarten: Standort, Sortenwahl, Schnitt und Ernte

Beeren gehören zu den dankbarsten Kulturen im Hausgarten. Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren benötigen vergleichsweise wenig Fläche und liefern bei passendem Standort über viele Jahre Früchte. Damit die Sträucher gesund bleiben und regelmässig tragen, müssen jedoch Boden, Lichtverhältnisse, Sortenwahl und Schnitt zusammenpassen. Besonders wichtig ist, die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten zu kennen: Eine Heidelbeere stellt völlig andere Ansprüche an den Boden als eine Johannisbeere, und Sommerhimbeeren werden anders geschnitten als Herbsthimbeeren. Ein gut geplanter Beerengarten verteilt die Ernte zudem über mehrere Wochen oder Monate. Frühe, mittlere und späte Sorten verlängern die Saison, während unterschiedliche Arten für Abwechslung sorgen. Agroscope untersucht in der Schweiz unter anderem Erdbeer- und Himbeersorten nach Ertrag, Geschmack, Widerstandsfähigkeit und Eignung für unterschiedliche Anbaubedingungen. Sortenwahl ist deshalb weit mehr als eine Frage von Fruchtfarbe oder Beerengrösse.

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