Baustelle

Bodenplatten richtig ausführen: Untergrund, Bewehrung, Betonage und Abdichtung

Eine Bodenplatte übernimmt weit mehr als die sichtbare Last des Gebäudes. Sie verteilt Kräfte in den Baugrund, bildet die Basis für Wände und Stützen und ist Teil des Schutzes gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Fehler im Untergrund, verschobene Bewehrungen oder mangelhaft abgedichtete Fugen lassen sich nach der Betonage nur mit grossem Aufwand beheben. Eine fachgerechte Ausführung beginnt deshalb mit Baugrund und Planung, lange bevor der erste Beton auf die Baustelle gelangt. Aufbau und Dimensionierung einer Bodenplatte richten sich nach Gebäude, Tragwerk, Untergrund, Grundwasser, Nutzung und Abdichtungskonzept. Allgemeine Musteraufbauten können diese projektspezifische Planung nicht ersetzen. Geotechniker, Bauingenieure, Fachplaner und ausführende Unternehmen müssen ihre Angaben früh koordinieren, damit Tragwirkung, Gebäudetechnik, Wärmeschutz und Feuchteschutz zusammenpassen.

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Balkone nachträglich anbauen: Konstruktionen, Anschlüsse und Planungsschritte

Ein nachträglich angebauter Balkon erweitert eine Wohnung um einen geschützten Aussenbereich und verändert zugleich Tragwerk, Fassade und Erscheinungsbild des Gebäudes. Damit aus der gewünschten Zusatzfläche kein konstruktives oder bauphysikalisches Problem entsteht, müssen Lastabtragung, Fundamente, Fassadenanschlüsse, Balkontüren, Entwässerung und Absturzsicherung zusammen geplant werden. Die passende Lösung hängt wesentlich vom Bestand und vom verfügbaren Raum vor der Fassade ab. Ein Balkonanbau ist deshalb kein isolierter Metallbauauftrag. Architektur, Bauingenieurwesen, Gebäudehülle, Brandschutz und Bewilligungsverfahren greifen unmittelbar ineinander. Besonders bei Mehrfamilienhäusern kommen die Interessen der Eigentümerschaft, bestehende Mietverhältnisse und ein Bauablauf bei bewohntem Gebäude hinzu.

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Bauen & Modernisieren 2026: Vier Tage frischer Ideen für das Eigenheim in Zürich

Vom 17. bis 20. September 2026 wird die Messe Zürich zum Treffpunkt für Eigenheimbesitzer, Bauherren und Fachleute: Die 55. Bauen & Modernisieren präsentiert aktuelle Lösungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Während vier Messetagen zeigen rund 140 Aussteller ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen. Ergänzt wird die Ausstellung durch etwa 40 Fachvorträge und mehrere thematische Foren.

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Metallbau rund ums Haus: Geländer, Treppen und Vordächer nach Mass

Geländer sichern Balkone und Treppen, Vordächer schützen Eingänge, Aussentreppen erschliessen unterschiedliche Ebenen. Damit solche Metallbauteile dauerhaft funktionieren, müssen Gestaltung, Tragwerk, Korrosionsschutz und Anschlüsse zusammenpassen. Die Planung beginnt deshalb beim Gebäude und seiner Nutzung: Ein Geländer vor einer Familienwohnung stellt andere Anforderungen als eine Absturzsicherung in einem selten betretenen Bereich. Massgefertigte Lösungen lassen sich auf bestehende Fassaden, schwierige Grundstücke und individuelle architektonische Vorstellungen abstimmen. Entscheidend sind eine fachgerechte Bemessung, geeignete Werkstoffe und eine Montage, bei der Feuchtigkeit, Wärmebrücken und die Beschaffenheit des Untergrunds berücksichtigt werden. Auch der spätere Unterhalt gehört bereits in die Planung.

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Umbauen im bewohnten Haus: Bauetappen, Staubschutz und sichere Provisorien planen

Ein Umbau im bewohnten Haus stellt andere Anforderungen als eine Baustelle ohne Bewohner. Küche, Bad, Verkehrswege und technische Installationen werden gleichzeitig gebraucht und verändert. Handwerker benötigen Platz, Material muss transportiert werden und staubintensive Arbeiten dürfen den verbliebenen Wohnbereich möglichst wenig beeinträchtigen. Damit der Alltag trotzdem funktioniert, müssen Bauablauf und Wohnorganisation von Anfang an gemeinsam geplant werden. Besonders wichtig sind klar getrennte Bauetappen, wirksame Staubabschottungen und Provisorien, die tatsächlich über mehrere Tage oder Wochen funktionieren. Eine improvisierte Kochplatte, eine lose Folie vor der Tür oder ständig wechselnde Zugangswege reichen bei längeren Umbauten meist nicht aus. Gute Planung definiert deshalb vor Baubeginn, welche Räume wann ausfallen, welche Funktionen erhalten bleiben und wie Baustelle und Wohnbereich sicher voneinander getrennt werden.

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Baumängel früh erkennen: Kontrollpunkte vom Rohbau bis zur Abnahme

Baumängel entstehen selten erst am Tag der Schlüsselübergabe. Viele Schwachstellen werden bereits im Rohbau angelegt, verschwinden später hinter Dämmungen, Verkleidungen oder Bodenaufbauten und lassen sich dann nur noch mit erheblichem Aufwand korrigieren. Eine konsequente Qualitätskontrolle begleitet deshalb jede Bauphase und konzentriert sich besonders auf jene Details, die nach dem nächsten Arbeitsschritt nicht mehr sichtbar oder zugänglich sind. Fundamente, Abdichtungen, Leitungsführungen, Fensteranschlüsse, Estriche und Oberflächen benötigen jeweils andere Kontrollpunkte. Entscheidend ist ein systematischer Ablauf aus Planvergleich, Sichtprüfung, Messungen und Dokumentation. Für Schweizer Bauprojekte kommt seit 1. Januar 2026 eine wichtige rechtliche Änderung hinzu: Bei unbeweglichen Werken beträgt die gesetzliche Rügefrist für Baumängel grundsätzlich 60 Tage; eine kürzere Frist kann vertraglich nicht zulasten der Bestellerschaft vereinbart werden. Für ältere Verträge kann weiterhin die vorherige Rechtslage massgebend sein.

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Bauen bei Hangdruck und Grundwasser: Abdichtungskonzepte verständlich erklärt

Wer an einem Hang oder in grundwassernahen Bereichen baut, muss Wasser als dauerhafte Einwirkung auf das Gebäude verstehen. Erdberührte Wände und Bodenplatten können zeitweise oder ständig durch Bodenfeuchte, Hangwasser oder Grundwasser beansprucht werden. Dazu kommt der seitliche Erddruck des Hangs. Ein dauerhaft trockenes Untergeschoss entsteht deshalb nicht durch eine einzelne Beschichtung, sondern durch ein abgestimmtes System aus Tragwerk, Abdichtung, Fugenplanung, Wasserführung und gegebenenfalls Auftriebssicherung. Welche Lösung erforderlich ist, entscheidet sich bereits vor dem Aushub. Baugrund, Durchlässigkeit der Bodenschichten, höchster zu erwartender Wasserstand und geplante Nutzung des Untergeschosses bestimmen das Abdichtungskonzept. Die seit 2024 geltende SIA 272 behandelt Abdichtungen und Entwässerungen von Bauten unter Terrain und im Untertagbau und bildet dafür eine zentrale Schweizer Planungsgrundlage.

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Natursteinfassaden restaurieren: Schäden erkennen, geeignete Verfahren wählen

Natursteinfassaden altern sichtbar. Kanten werden weicher, Oberflächen verändern ihre Farbe und einzelne Reparaturen erzählen von früheren Bauphasen. Solche Spuren gehören zur Geschichte eines Gebäudes. Handlungsbedarf entsteht dort, wo Wasser, Salze, Risse, ungeeignete Mörtel oder korrodierende Metallteile die Substanz gefährden. Eine fachgerechte Restaurierung beginnt deshalb nicht mit der Reinigung oder dem Austausch schadhafter Steine. Zuerst müssen Konstruktion, Gesteinsart und Schadensursache geklärt werden. Erst danach lässt sich entscheiden, ob Pflege, Fugensanierung, Festigung, Steinergänzung oder ein teilweiser Austausch sinnvoll ist. Bei geschützten Bauten kommt die Abstimmung mit der Denkmalpflege hinzu.

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Keller bauen oder darauf verzichten? Kosten, Nutzung und technische Anforderungen

Ein Keller schafft zusätzliche Fläche, nimmt Haustechnik auf und kann ein Gebäude langfristig flexibler machen. Gleichzeitig gehören Aushub, Betonbau, Abdichtung und Dämmung des Untergeschosses zu den kostenintensiven Teilen eines Neubaus. Ob sich ein Keller lohnt, lässt sich deshalb nicht mit einer einfachen Kostenpauschale beantworten. Grundstück, Grundwasser, Topografie, gewünschte Nutzung und die Qualität der Gebäudehülle bestimmen gemeinsam, welche Lösung sinnvoll ist. Der Entscheid sollte früh fallen. Ein später fehlender Keller lässt sich praktisch nicht nachrüsten, während ein schlecht geplanter Keller über Jahrzehnte Energie, Unterhalt und Sanierungskosten verursachen kann. Besonders wichtig ist die Frage, ob das Untergeschoss lediglich Lager- und Technikflächen aufnehmen oder dauerhaft als beheizter Aufenthaltsbereich genutzt werden soll. Davon hängen Raumhöhe, Tageslicht, Wärmeschutz, Lüftung und Feuchteschutz wesentlich ab.

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Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent – was das für Schweizer Mieter bedeutet

Der hypothekarische Referenzzinssatz für Mietverhältnisse in der Schweiz bleibt bei 1,25 Prozent. Damit gibt es für Mieterinnen und Mieter aufgrund der aktuellen Veröffentlichung weder einen neuen Senkungs- noch einen neuen Erhöhungsanspruch. Wer noch einen Mietzins bezahlt, der auf einem Referenzzinssatz von 1,5 Prozent oder höher basiert, kann jedoch weiterhin grundsätzlich eine Senkung verlangen. Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den neuen Wert am 1. September veröffentlicht. Ab dem 2. September 2026 gilt damit weiterhin derselbe Referenzzinssatz wie bereits seit einem Jahr. Der zugrunde liegende Durchschnittszinssatz der Schweizer Hypotheken blieb ebenfalls stabil. Er beträgt zum Stichtag 30. Juni 2026 weiterhin 1,31 Prozent.

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Baugrund untersuchen: Was ein geologisches Gutachten vor Baubeginn klärt

Was unter einem Grundstück liegt, bleibt beim Entwurf zunächst unsichtbar – kann aber Fundation, Baugrube, Kosten und Bauablauf entscheidend beeinflussen. Lockergestein, Fels, Auffüllungen, Grundwasser oder wenig tragfähige Schichten verlangen unterschiedliche konstruktive Lösungen. Eine frühzeitige Baugrunduntersuchung macht diese Bedingungen sichtbar und liefert Ingenieuren belastbare Grundlagen für die weitere Planung. Der umgangssprachliche Begriff „geologisches Gutachten“ umfasst bei Bauprojekten häufig eine geologische und geotechnische Beurteilung des Untergrunds. Welche Untersuchungen tatsächlich erforderlich sind, hängt von Gebäude, Grundstück, Baugrund und Risiken ab. Entscheidend ist deshalb nicht ein möglichst umfangreicher Bericht, sondern eine Untersuchungstiefe, die zur konkreten Bauaufgabe passt.

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Architektur für Hanglagen: Chancen, Konstruktionsfragen & typische Planungsfehler

Ein Hanggrundstück zwingt Architektur dazu, sich intensiv mit dem Ort auseinanderzusetzen. Höhenunterschiede, Aussicht, Sonne und Geländeform können ungewöhnliche Grundrisse und starke räumliche Qualitäten ermöglichen. Gleichzeitig beeinflusst die Topografie fast jede technische Entscheidung – vom Baugrund über Fundation und Hangsicherung bis zu Entwässerung, Erschliessung und Bauablauf. Wer einen Hang wie ein ebenes Grundstück behandelt, schafft deshalb schnell unnötigen Aushub, komplizierte Stützkonstruktionen oder schlecht nutzbare Restflächen. Gute Hangarchitektur verfolgt den umgekehrten Weg: Zuerst werden Gelände, Wasser, Baugrund und Zugang verstanden. Erst daraus entsteht ein Gebäude, das sich konstruktiv und räumlich mit dem Hang verbindet.

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Unterlagsboden und Estrich: Aufbau, Trocknung und Vorbereitung für Bodenbeläge

Der Unterlagsboden verschwindet später unter Parkett, Platten oder einem elastischen Belag. Trotzdem entscheidet diese verborgene Schicht wesentlich darüber, ob der fertige Boden eben bleibt, Belastungen aufnimmt und dauerhaft ohne Risse oder Ablösungen funktioniert. Fehler beim Aufbau, bei der Trocknung oder bei der Prüfung der Belegreife zeigen sich oft erst, wenn die Oberfläche bereits verlegt ist. In der Schweiz ist meist vom Unterlagsboden die Rede, während Fachunterlagen auch den Begriff Estrich verwenden. Gemeint ist in beiden Fällen eine lastverteilende Bodenschicht über der Rohdecke, einer Dämmung oder einer Bodenheizung. Material, Dicke, Fugen, Bauklima und Bodenbelag müssen früh aufeinander abgestimmt werden, denn für die Qualität zählt der gesamte Aufbau.

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Die Gebäudehülle verstehen: So wirken Dach, Fassade, Fenster und Sockel zusammen

Die Gebäudehülle trennt beheizte Innenräume von Wind, Regen, Schnee, Hitze und Kälte. Ihre Qualität hängt jedoch nicht allein von Dämmstärken oder einzelnen Materialien ab. Entscheidend ist, ob Dach, Fassade, Fenster und Sockel als zusammenhängendes System funktionieren. Bereits eine kleine Unterbrechung an einem Anschluss kann Wasser eindringen lassen, Wärmeverluste erhöhen oder Feuchtigkeit in die Konstruktion transportieren. Besonders anspruchsvoll sind jene Stellen, an denen Bauteile, Materialien und Handwerksarbeiten aufeinandertreffen. Dachrand, Fensterbank, Fassadenanschluss und Gebäudesockel müssen Wasser ableiten, Luftströmungen begrenzen und die Wärmedämmung möglichst lückenlos fortführen. Eine gute Gebäudehülle entsteht deshalb weniger durch spektakuläre Einzelprodukte als durch sorgfältige Planung und kontrollierte Ausführung.

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Bern zwischen Altstadt, Aare und Zukunft

Bern wächst weiter – doch wer heute in der Bundesstadt eine freie Wohnung sucht, trifft auf einen der angespanntesten Märkte der Schweiz. Ende Juli 2026 lebten provisorisch 147'012 Menschen in der Stadt. Gleichzeitig standen bei der jüngsten Leerwohnungszählung gerade einmal 351 Wohnungen leer. Die Leerwohnungsziffer beträgt nur 0,44 Prozent. Bern reagiert mit mehreren grossen Entwicklungsgebieten, gemeinnützigem Wohnungsbau und Verdichtung. Doch viele der dringend benötigten Wohnungen entstehen erst in den kommenden Jahren. Das Problem lässt sich an einer einfachen Zahl erklären: Ende 2025 verfügte die Stadt Bern über 79'797 Wohnungen. Davon waren am Stichtag 1. Juni 2026 lediglich 351 als leer stehend erfasst. Statistisch entspricht dies einer Leerwohnungsziffer von 0,44 Prozent – exakt gleich viel wie ein Jahr zuvor.

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Elektriker, Sanitär, Maler & Co.: So klappt die Gewerke-Koordination auf der Baustelle

Auf einer Baustelle kann jedes einzelne Gewerk fachlich sauber arbeiten und trotzdem ein schlechtes Gesamtergebnis entstehen. Der Elektriker braucht Platz für Leitungen und Dosen, der Sanitärinstallateur für Rohre und Vorwände, der Trockenbauer möchte die Konstruktion schliessen, der Maler braucht trockene und unbeschädigte Flächen, der Bodenleger einen ebenen, sauberen Untergrund. Treffen diese Arbeiten zur falschen Zeit oder ohne klare Abstimmung aufeinander, beginnen die typischen Probleme: bereits geschlossene Wände werden wieder geöffnet, Leitungen liegen im Weg, frisch gestrichene Flächen werden beschädigt oder ein fertiger Boden dient plötzlich als Arbeitsfläche für mehrere nachfolgende Gewerke. Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, welches Gewerk grundsätzlich „Vorrang“ hat. Entscheidend sind Planung, Bauablauf und die konkreten Schnittstellen. Wer benötigt welche Fläche zuerst? Welche Leitungen müssen geprüft sein, bevor eine Wand geschlossen wird? Wann gilt ein Untergrund als bereit für den nächsten Arbeitsschritt? Und wer meldet frühzeitig, dass eine Vorleistung nicht stimmt? Gerade bei Umbauten und Ausbauarbeiten entscheidet diese Abstimmung darüber, ob fünf gute Handwerker ein gutes gemeinsames Ergebnis hinterlassen.

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Unsichtbare Leitungen finden: Sicher bohren ohne teure Schäden

Ein Bohrloch ist schnell gesetzt. Hinter Verputz, Platten oder Beton können jedoch Stromkabel, Wasserrohre, Heizleitungen, Armierungen und tragende Einlagen liegen. Ein Treffer gefährdet Menschen, unterbricht den Betrieb und kann eine kleine Montage in eine aufwendige Öffnung der Wand verwandeln. Belastbare Prävention entsteht deshalb aus mehreren Bausteinen: Bestandsunterlagen, Sichtprüfung, geeignete Ortungstechnik und eine konsequente Bewertung unsicherer Resultate. Leitungssucher erleichtern diese Arbeit, besitzen aber technische Grenzen. Je nach Messprinzip reagieren sie auf Metall, elektrische Felder, Materialunterschiede oder Wärme. Kunststoffrohre, spannungslose Kabel, feuchte Baustoffe und dicht bewehrter Beton können Anzeigen verfälschen oder Objekte verbergen. Fachgerechtes Vorgehen bedeutet daher, Messwerte als Indizien zu behandeln und bei widersprüchlichen Befunden auf das Bohrloch zu verzichten oder eine vertiefte Bauwerksdiagnostik einzusetzen.

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Photovoltaik und Dachsanierung: Wann sich die Kombination für ältere Gebäude wirklich lohnt

Ein Dach kann sonnig, gross und perfekt nach Süden ausgerichtet sein und trotzdem noch lange nicht bereit für eine Photovoltaikanlage. Gerade bei älteren Gebäuden entscheidet zuerst die Bausubstanz: Wie tragfähig ist die Konstruktion? Wie lange hält die Dachdeckung noch? Ist das Unterdach intakt, die Abdichtung dicht und die Befestigung überhaupt ohne problematische Eingriffe möglich? Wer diese Fragen erst stellt, wenn die Solarmodule bereits geliefert sind, plant in der falschen Reihenfolge. Eine Photovoltaikanlage ist auf einen langen Betrieb ausgelegt. EnergieSchweiz empfiehlt deshalb aus wirtschaftlicher Sicht, dass das Dach noch eine Restlebensdauer von mindestens 25 Jahren besitzt. Steht ohnehin bald eine Neueindeckung oder Flachdachsanierung an, lohnt sich häufig die Kombination beider Arbeiten. Das verhindert, dass eine junge PV-Anlage nach wenigen Jahren wieder demontiert, zwischengelagert und anschliessend erneut montiert werden muss. Vor der Bestellung der Module gehört deshalb zuerst das Dach auf den Prüfstand.

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