Themen

Historische Bodenbeläge fachgerecht erhalten: Dielen, Parkett, Terrazzo und Steinplatten

Ein historischer Boden ist mehr als eine begehbare Oberfläche. Breite Dielen erzählen von regionaler Holzverfügbarkeit und handwerklicher Bearbeitung, ein Parkettfries ordnet den Raum, Terrazzo verbindet Gestaltung und Konstruktion, Naturstein trägt Spuren jahrzehntelanger Nutzung. Gerade diese gewachsene Substanz macht den Wert aus. Eine gute Instandsetzung setzt deshalb nicht beim gewünschten Glanzgrad an, sondern bei der Frage, was vorhanden ist, warum es sich verändert hat und welcher Eingriff tatsächlich nötig wird. Zwischen sorgfältiger Erhaltung und gut gemeinter Zerstörung liegen manchmal nur wenige Arbeitsschritte. Grobes Schleifen kann eine historische Holzoberfläche ausdünnen, Säure einen Kalkstein verätzen und eine dichte Beschichtung Feuchte im Aufbau festhalten. Der sichere Weg folgt einer klaren Reihenfolge: Bestand erfassen, Schadensursachen klären, Verfahren auf einer kleinen Fläche erproben, zurückhaltend reparieren und anschliessend passend pflegen.

Weiterlesen

Staubsauger mit oder ohne Beutel: Was bei Leistung, Filtern und Haustieren wirklich zählt

Ob ein Staubsauger mit Beutel oder Staubbehälter besser in den Haushalt passt, lässt sich nicht allein an Wattzahl, Preis oder Bauform erkennen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Bodendüse, Luftführung, Filtersystem, Gerätekonstruktion und regelmässiger Wartung. Auch die Wohnungsgrösse, Teppichflächen, Haustiere und mögliche Allergien beeinflussen die Wahl. Beutelstaubsauger ermöglichen meist eine staubarme Entsorgung, verursachen jedoch laufende Kosten für passende Beutel. Beutellose Geräte vermeiden diesen Verbrauch, verlangen dafür eine sorgfältige Reinigung des Behälters und der Filter. Ein realistischer Vergleich berücksichtigt deshalb die gesamte Nutzungsdauer: Anschaffung, Verbrauchsmaterial, Strom, Ersatzteile und persönlicher Arbeitsaufwand.

Weiterlesen

Steildach richtig konstruieren: Tragwerk, Dämmung und Eindeckung im System

Ein Steildach funktioniert als abgestimmtes System: Das Tragwerk leitet Eigengewicht, Schnee und Wind in das Gebäude ab. Die Dämmung begrenzt Wärmeverluste, eine luftdichte Ebene schützt die Konstruktion vor feuchter Raumluft, das Unterdach führt eingedrungenes Wasser ab und die Eindeckung übernimmt den direkten Wetterschutz. Schwachstellen entstehen meist dort, wo diese Ebenen unterbrochen werden. Dachform, Neigung und Materialwahl prägen die Architektur eines Gebäudes. Für die technische Qualität sind jedoch die weniger sichtbaren Details entscheidend: Anschlüsse an Traufe und First, Durchdringungen, Befestigungen, Lüftungswege und die lückenlose Verbindung der Schutzschichten. Ein langlebiges Steildach wird deshalb von innen nach aussen und zugleich vom Tragwerk bis zum letzten Ziegel geplant.

Weiterlesen

Gesünder leben ohne Druck: Wie gute Gewohnheiten im Alltag dauerhaft gelingen

Gesündere Ernährung, mehr Bewegung, ausreichend Schlaf oder bewusste Erholung beginnen meist mit einem guten Vorsatz. Dauerhaft wirksam wird daraus erst eine Gewohnheit: eine Handlung, die in einer vertrauten Situation immer leichter ausgelöst wird und zunehmend weniger bewusste Überwindung verlangt. Der entscheidende Hebel liegt deshalb selten in einem besonders ehrgeizigen Ziel, sondern in einem kleinen Verhalten, das zuverlässig in den Alltag passt. Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung unter ähnlichen Bedingungen. Eine feste Alltagssituation dient als Auslöser, darauf folgt eine klar definierte Handlung und schliesslich eine unmittelbar wahrnehmbare Rückmeldung. Dieser Prozess dauert unterschiedlich lange. Einzelne Unterbrechungen sind dabei weniger problematisch als ein Plan, der zu gross, zu ungenau oder im entscheidenden Moment kaum umsetzbar ist.

Weiterlesen

Schreinerarbeit nach Mass: Von der ersten Skizze bis zur Montage

Eine passgenaue Garderobe, ein Einbauschrank unter der Dachschräge oder ein Tisch für einen besonderen Grundriss beginnt selten an der Werkbank. Am Anfang stehen Fragen zu Raum, Nutzung, Material und Budget. Erst wenn diese Punkte zusammenpassen, wird aus einer Idee eine belastbare Planung für Schreinerarbeit nach Mass. Der Weg führt über Aufmass, Entwurf, Bemusterung und technische Zeichnung in die Werkstatt. Dort verbinden sich handwerkliche Arbeit und digitale Fertigung. Bei der Montage zeigt sich schliesslich, ob Planung, Produktion und bauliche Vorbereitung sauber ineinandergegriffen haben.

Weiterlesen

Badezimmer gründlich reinigen: Hygiene, Gesundheit und Schutz vor Kalk und Schimmel

Im Badezimmer treffen hartes Wasser, Seifenreste, Hautfette, Staub und dauernde Feuchtigkeit auf engstem Raum zusammen. Entsprechend verschieden sind die Ablagerungen. Kalk verlangt eine andere Behandlung als ein fettiger Film, während Fugen, beschichtete Armaturen und Naturstein durch ungeeignete Reiniger dauerhaft Schaden nehmen können. Eine gründliche Badreinigung beginnt deshalb nicht mit möglichst starken Mitteln, sondern mit einer klaren Reihenfolge und dem Blick auf die Materialien. Werden Verschmutzung, Oberfläche und Werkzeug aufeinander abgestimmt, lässt sich das Badezimmer effizient reinigen, ohne Glanzflächen zu zerkratzen, Fugen auszulaugen oder unnötige Chemikalien einzusetzen.

Weiterlesen

Backstein, Kalksandstein oder Porenbeton: Welches Mauerwerk passt zum Bauprojekt?

Backstein, Kalksandstein und Porenbeton können tragende und nicht tragende Wände bilden, setzen ihre Stärken aber an unterschiedlichen Stellen ein. Backstein ermöglicht ausgewogene und vielseitige Wandaufbauten, Kalksandstein verbindet hohe Masse mit Tragfähigkeit und Schallschutz, Porenbeton bietet geringes Gewicht und eine gute Wärmedämmung. Die richtige Wahl entsteht deshalb aus der Aufgabe der Wand und nicht aus einem pauschalen Materialurteil. Für Aussenwand, Wohnungstrennwand, Keller oder Innenausbau gelten andere Prioritäten. Statik, Wärme, Schall, Feuchte, Brand, Befestigung und Bauablauf müssen gemeinsam betrachtet werden. Auch innerhalb einer Steinfamilie unterscheiden sich Rohdichte, Festigkeit, Lochbild, Geometrie und Zulassung deutlich. Verbindlich sind immer die Fachplanung, die Schweizer Normen und der dokumentierte Systemaufbau.

Weiterlesen

Flexible Wohnungsgrundrisse: So bleibt das Zuhause für jede Lebensphase passend

Eine Wohnung muss oft länger funktionieren als die Lebenssituation, für die sie ursprünglich geplant wurde. Aus einem Arbeitszimmer wird ein Kinderzimmer, Geschwister benötigen getrennte Rückzugsorte und nach dem Auszug der Kinder entsteht Platz für Gäste, Pflege oder eine teilweise Vermietung. Flexible Wohnungsgrundrisse schaffen dafür räumliche Reserven, ohne dauerhaft unnötig grosse Flächen vorzuhalten. Anpassungsfähigkeit entsteht selten durch spektakuläre Technik. Entscheidender sind gut proportionierte Zimmer, klug gesetzte Türen und Fenster, nichttragende Trennwände sowie Installationen, die spätere Veränderungen zulassen. Ein solcher Grundriss reagiert auf Familiengründung, Homeoffice, Trennung, Alter oder eingeschränkte Mobilität und trägt dazu bei, Wohnraum über Jahrzehnte sinnvoll zu nutzen.

Weiterlesen

Ölmalerei für Erwachsene: Kreativer Ausgleich und eigene Kunst für das Zuhause

Ölfarben lassen sich lange bearbeiten, weich verblenden und in transparenten oder kräftigen Schichten auftragen. Diese Eigenschaften machen die Ölmalerei zu einem vielseitigen Hobby für Erwachsene: Der Einstieg gelingt bereits mit wenigen Farben, einigen Pinseln und einem kleinen Malgrund. Eine teure Atelierausstattung ist dafür nicht erforderlich. Wichtiger sind eine überschaubare Grundausstattung, ein geeigneter Arbeitsplatz und ein sicherer Umgang mit Ölen, Malmitteln und möglichen Lösungsmitteln. Ein einfaches Stillleben vermittelt die wichtigsten Grundlagen, ohne das erste Bild unnötig kompliziert zu machen.

Weiterlesen

Kindersicherheit im Haushalt: Gefahren in Küche, Bad und Wohnräumen reduzieren

Kleine Kinder entdecken ihre Umgebung mit Händen, Mund und wachsender Beweglichkeit. Damit werden alltägliche Gegenstände plötzlich zur Gefahr: Eine Pfanne lässt sich am Stiel herunterziehen, eine offene Schublade dient als Kletterstufe und wenige Zentimeter Wasser können für ein Kleinkind ausreichen, um in Lebensgefahr zu geraten. Ein kindersicherer Haushalt verbindet deshalb technische Schutzmassnahmen mit aufmerksamer Betreuung. Die erforderlichen Vorkehrungen verändern sich mit jeder Entwicklungsphase. Ein Säugling benötigt andere Schutzmassnahmen als ein krabbelndes oder kletterndes Kind. Regelmässige Kontrollen aus Kinderperspektive helfen, neue Risiken früh zu erkennen. Besonders wichtig sind Küche, Bad, Treppen, Fenster, Möbel sowie die Aufbewahrung von Medikamenten, Reinigungsmitteln, Batterien und Kleinteilen.

Weiterlesen

Stromausfall im Haushalt: Licht, Kommunikation und Geräte sicher handhaben

Wenn der Strom ausfällt, bleiben neben der Beleuchtung oft auch Router, Festnetztelefon, Kochherd, Heizungspumpe und elektrische Türsysteme stehen. Ein kurzer Unterbruch ist meist rasch überbrückt. Dauert die Störung länger, gewinnen sichere Lichtquellen, verlässliche Informationen, Lebensmittelvorräte und ein überlegter Umgang mit elektrischen Geräten an Bedeutung. Gute Vorbereitung erfordert weder umfangreiche Spezialausrüstung noch einen eigenen Generator. Taschenlampen, ein batteriebetriebenes Radio, geladene Powerbanks und ein auf den Haushalt abgestimmter Notvorrat schaffen eine solide Grundlage. Während des Ausfalls kommt es vor allem darauf an, Brand- und Vergiftungsgefahren zu vermeiden, Kühlgeräte geschlossen zu halten und elektrische Verbraucher kontrolliert auszuschalten.

Weiterlesen

Sicher durch Parkhaus und Tiefgarage: Wie Fahrer & Familien typische Gefahren vermeiden

Enge Fahrgassen, verdeckte Kreuzungen und Fussgänger zwischen parkierten Autos machen Parkhäuser zu anspruchsvollen Verkehrsräumen. Mit angepasster Geschwindigkeit, klaren Abläufen beim Einparkieren und besonderer Aufmerksamkeit beim Aussteigen lassen sich viele kritische Situationen vermeiden. Zur Sicherheit gehören ebenso der Schutz vor Diebstahl, ein vorsichtiger Umgang mit digitalen Bezahlsystemen und das richtige Verhalten bei Rauch oder Feuer. Familien stehen zusätzlich vor der Aufgabe, Kinder während des Einladens, Ausladens und auf dem Weg zum Ausgang zuverlässig vom Fahrbereich fernzuhalten.

Weiterlesen

Saucen feiern ihr Comeback: Klassiker neu gedacht und richtig zubereitet

Lange galten klassische Saucen als schwer, aufwendig und wenig zeitgemäss. Inzwischen kehren Jus, Velouté, Hollandaise und Beurre blanc in veränderter Form zurück: konzentrierter im Geschmack, leichter in der Konsistenz und präziser dosiert. Die handwerklichen Grundlagen bleiben erhalten, während Gemüse, Kräuter, Fermentation und pflanzliche Zutaten neue Möglichkeiten eröffnen. Eine gute Sauce verbindet die Bestandteile eines Gerichts, gleicht Fett mit Säure aus und verlängert Aromen. Dafür braucht es weder grosse Mengen Rahm noch komplizierte Küchentechnik. Entscheidend sind ein passender Fond, kontrollierte Hitze, eine saubere Bindung und das Abschmecken in kleinen Schritten. Wer diese Prinzipien versteht, kann klassische Rezepte zuverlässig zubereiten und sinnvoll weiterentwickeln.

Weiterlesen

Publireportagen

OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

Weiterlesen

Bauen & Modernisieren 2026: Vier Tage frischer Ideen für das Eigenheim in Zürich

Vom 17. bis 20. September 2026 wird die Messe Zürich zum Treffpunkt für Eigenheimbesitzer, Bauherren und Fachleute: Die 55. Bauen & Modernisieren präsentiert aktuelle Lösungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Während vier Messetagen zeigen rund 140 Aussteller ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen. Ergänzt wird die Ausstellung durch etwa 40 Fachvorträge und mehrere thematische Foren.

Weiterlesen

Metallbau rund ums Haus: Geländer, Treppen und Vordächer nach Mass

Geländer sichern Balkone und Treppen, Vordächer schützen Eingänge, Aussentreppen erschliessen unterschiedliche Ebenen. Damit solche Metallbauteile dauerhaft funktionieren, müssen Gestaltung, Tragwerk, Korrosionsschutz und Anschlüsse zusammenpassen. Die Planung beginnt deshalb beim Gebäude und seiner Nutzung: Ein Geländer vor einer Familienwohnung stellt andere Anforderungen als eine Absturzsicherung in einem selten betretenen Bereich. Massgefertigte Lösungen lassen sich auf bestehende Fassaden, schwierige Grundstücke und individuelle architektonische Vorstellungen abstimmen. Entscheidend sind eine fachgerechte Bemessung, geeignete Werkstoffe und eine Montage, bei der Feuchtigkeit, Wärmebrücken und die Beschaffenheit des Untergrunds berücksichtigt werden. Auch der spätere Unterhalt gehört bereits in die Planung.

Weiterlesen

Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkamera: Glutnester aus der Luft erkennen

Feuerwehrdrohnen verschaffen der Einsatzleitung innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über Brände, beschädigte Gebäude und schwer zugängliches Gelände. Mit Wärmebildkameras können sie auffällige Temperaturunterschiede sichtbar machen, Brandherde eingrenzen und Bereiche kontrollieren, die für Einsatzkräfte nur unter hohem Risiko erreichbar wären. Die Technik liefert jedoch keine fertigen Entscheidungen. Ein Wärmebild zeigt Oberflächentemperaturen und thermische Auffälligkeiten, kann aber weder durch Wände sehen noch einen Brand zweifelsfrei beurteilen. Entscheidend bleiben ausgebildete Piloten, erfahrene Bildauswerter, klare Einsatzaufträge und die Einordnung der Aufnahmen durch die Einsatzleitung.

Weiterlesen

Besser schlafen: Wie Tageslicht, Bewegung und Abendroutine die Schlafqualität verbessern

Guter Schlaf wird nicht erst in dem Moment vorbereitet, in dem das Licht im Schlafzimmer ausgeht. Tageslicht am Morgen, Bewegung, Ess- und Trinkgewohnheiten, Koffein, kurze Erholungspausen und der Umgang mit Bildschirmlicht beeinflussen bereits Stunden vorher, wie gut der Körper zwischen Wachsein und Schlaf wechseln kann. Eine verlässliche Abendroutine kann diesen Übergang unterstützen, ersetzt aber keinen Tagesablauf, der dauerhaft gegen den eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus arbeitet. Dabei gibt es keine perfekte Routine, die für alle Menschen gleich aussieht. Arbeitszeiten, Chronotyp, Alter, Familienalltag und persönliche Gewohnheiten unterscheiden sich erheblich. Sinnvoll ist deshalb ein System aus wenigen stabilen Orientierungspunkten: morgens Licht und Aktivität, tagsüber ausreichend Bewegung, abends weniger anregende Reize und möglichst regelmässige Schlafzeiten.

Weiterlesen

Empfehlungen