Eine gelungene Schweizer Käseplatte lebt von Kontrasten: mild und würzig, cremig und brüchig, jung und lange gereift. Entscheidend ist eine Auswahl, bei der jeder Käse seinen eigenen Charakter behält. Menge, Servierreihenfolge, Schnittform und Begleitung beeinflussen das Geschmackserlebnis ebenso wie Herkunft und Reifegrad.
Ob als Apéro, Hauptgang oder Abschluss eines Menüs, bestimmt den Aufbau der Platte. Wenige sorgfältig gewählte Sorten ergeben oft ein klareres Bild als eine überladene Zusammenstellung. Brot, Früchte, Nüsse und Getränke unterstützen die Aromen, sollen sie aber nicht verdecken.
Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt.
Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.
Smartphones übernehmen heute einen grossen Teil der technischen Arbeit beim Fotografieren. Autofokus, automatische Belichtung, HDR-Verarbeitung und Nachtmodi gleichen schwierige Aufnahmesituationen aus, bevor das Bild überhaupt auf dem Display erscheint. Trotzdem entscheidet weiterhin die Person hinter der Kamera, welches Motiv wichtig ist, wie das Licht genutzt wird, aus welcher Höhe fotografiert wird und welche Elemente innerhalb des Bildrahmens bleiben.
Gute Smartphone-Fotografie beginnt deshalb weniger mit komplizierten Einstellungen als mit bewusstem Beobachten. Belichtung, Perspektive und Bildaufbau lassen sich mit fast jedem aktuellen Gerät gezielt beeinflussen. Schon kleine Veränderungen – ein Schritt zur Seite, ein tieferer Kamerastandpunkt oder eine leicht reduzierte Belichtung – können aus einem gewöhnlichen Schnappschuss ein deutlich stärkeres Bild machen.
Wohnraum ist in vielen Schweizer Städten und Tourismusorten knapp – gleichzeitig werden Wohnungen tage- oder wochenweise an Feriengäste und Geschäftsreisende vermietet. Plattformen wie Airbnb und Booking.com haben daraus einen eigenen Markt geschaffen. Für Eigentümer kann das attraktiv sein, für Reisende praktisch und für Tourismusregionen wirtschaftlich interessant.
Doch wo ganze Wohnungen dauerhaft dem normalen Mietmarkt entzogen werden, wächst der politische Widerstand. Immer mehr Kantone und Städte suchen deshalb nach Regeln, die zwischen gelegentlichem Home-Sharing und kommerzieller Kurzzeitvermietung unterscheiden.
Wie aktuell das Thema ist, zeigt ein Schritt des Bundes: Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat am 28. August 2026 sein Informationsportal zur Kurzzeitvermietung vollständig überarbeitet. Es richtet sich ausdrücklich an Kantone, Städte und Gemeinden, die mit den Folgen von Buchungsplattformen umgehen müssen. Neue Praxisbeispiele aus Bern, Luzern und dem Tessin ergänzen Erfahrungen aus Interlaken, Genf und der Waadt.
Dass sich inzwischen der Bund intensiv mit dem Thema beschäftigt, bedeutet allerdings nicht, dass Airbnb und andere Plattformen für die gesamte Schweizer Wohnungsknappheit verantwortlich wären. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Wann ist eine Ferienwohnung tatsächlich zusätzliche touristische Infrastruktur – und wann verschwindet dafür eine Wohnung vom regulären Markt?
Ein Jahr nach dem 50-Jahr-Jubiläum steht bei Baumgartner Weinbau bereits der nächste Meilenstein an: Das Familienweingut in Tegerfelden weiht seinen Neubau ein.
Die neuen Räumlichkeiten schaffen mehr Platz für die Weinproduktion und eröffnen gleichzeitig neue Möglichkeiten für Degustationen und Events. Am 29. und 30. August 2026 öffnet die Winzerfamilie die Türen und lädt die Bevölkerung ein, den Neubau zu entdecken.
Basel-Landschaft verbindet die dicht bebaute Agglomeration rund um Basel mit den Höhenzügen des Juras, historischen Kleinstädten, römischen Ruinen und ländlich geprägten Tälern. Auf 518 Quadratkilometern liegen international tätige Unternehmen, alte Dorfkerne, Rebberge, Burgen und ausgedehnte Waldgebiete oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Der Kanton eignet sich für Kulturreisen, Familienausflüge, Wanderwochenenden und Geschäftsaufenthalte. Augusta Raurica, die Liestaler Altstadt, die Ermitage in Arlesheim und die Wasserfallen gehören zu den bekannten Zielen. Zugleich prägen Forschung, Industrie, Logistik und die Nähe zu Deutschland und Frankreich den Alltag im Baselbiet.
Mit 110'368 registrierten Wohnmobilen erreicht die Schweiz einen neuen Höchststand. Der Rekord zeigt, wie beliebt mobiles Reisen geworden ist – sorgt aber gleichzeitig für mehr Angebot auf dem Gebrauchtmarkt. Für Verkäufer bedeutet das: Zustand, Alter, Aufbau und Ausstattung werden wichtiger. Wer sein Wohnmobil verkaufen möchte, sollte deshalb weniger auf frühere Kaufpreise und stärker auf den heutigen Marktwert achten.
Noch nie waren in der Schweiz so viele Wohnmobile registriert wie heute. Doch der Rekordbestand bedeutet nicht automatisch steigende Gebrauchtpreise. Je grösser das Angebot wird, desto genauer vergleichen Käufer Zustand, Ausstattung und Preis.
Der Kanton Zürich ist weit mehr als seine bekannte Hauptstadt. Zwischen Rhein, Zürichsee und den Hügeln des Oberlands liegen historische Kleinstädte, Weinberge, Moorlandschaften, Wälder und bedeutende Wirtschaftsstandorte. Auf vergleichsweise engem Raum wechseln sich urbane Quartiere und ruhige Landschaften ab.
Wer Zürich bereist, kann morgens durch eine mittelalterliche Altstadt spazieren, mittags ein Kunstmuseum besuchen und am Nachmittag am See, im Tösstal oder am Rhein unterwegs sein. Diese Vielfalt macht den bevölkerungsreichsten Kanton der Schweiz zu einem lohnenden Ziel für Städtereisen, Familienausflüge und aktive Wochenenden.
Zwischen Zürichsee, Vierwaldstättersee und markanten Voralpengipfeln verbindet der Kanton Schwyz unterschiedliche Landschafts- und Lebensräume auf engem Gebiet. Urbane Gemeinden am oberen Zürichsee treffen auf bäuerlich geprägte Täler, historische Orte, Moorlandschaften und bekannte Bergregionen. Diese Vielfalt prägt den Alltag ebenso wie den Tourismus, die Wirtschaft und das Selbstverständnis des Kantons.
Schwyz gehört zu den historischen Kerngebieten der Eidgenossenschaft. Sein Name ging später auf die gesamte Schweiz über. Heute umfasst der Kanton sechs Bezirke und 30 Gemeinden. Ende 2024 lebten gemäss kantonaler Bevölkerungserhebung 167’010 Personen im Kanton. Der gleichnamige Hauptort bildet das politische und historische Zentrum, während Freienbach die bevölkerungsreichste Gemeinde ist.
Der freie Parkplatz ist gefunden, doch in der Mittelkonsole liegt kein Kleingeld. Das ist heute meist kein Problem mehr. In vielen Schweizer Städten und Gemeinden lässt sich die Parkgebühr direkt mit dem Smartphone bezahlen. Sie wählen die Parkzone, prüfen das Kontrollschild, stellen die gewünschte Dauer ein und starten den Vorgang. Wer früher zurückkommt, kann die Parkzeit bei vielen Angeboten stoppen und bezahlt nur die tatsächlich genutzte Zeit.
So bequem digitales Parkieren ist: Ein unbedachter Fingertipp kann eine falsche Zone, das falsche Fahrzeug oder eine zusätzliche Servicegebühr aktivieren. Auch manipulierte QR-Codes an Parkuhren sind in der Schweiz bereits mehrfach aufgetaucht. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie das Parkieren per App funktioniert, worauf Sie vor der Bestätigung achten sollten und wie Sie typische Fehler vermeiden.
Zwischen Basel und Chiasso führt die A2 auf rund 295 Kilometern durch den Jura, am Sempachersee und Vierwaldstättersee vorbei, durch den Gotthard-Strassentunnel und weiter über Bellinzona und Lugano zur italienischen Grenze. Wer die Strecke ohne Pausenplan beginnt, steht ausgerechnet bei Müdigkeit, leerem Tank oder niedrigem Akkustand vor der Frage: Reicht der nächste Rastplatz oder braucht es eine bediente Raststätte?
Dieser Ratgeber ordnet die Pausenmöglichkeiten in beiden Fahrtrichtungen. Er zeigt, wo Restaurants, Shops, Tankstellen oder Hotels erreichbar sind, welche einfacheren Rastplätze sich für Toilette und Bewegung anbieten und weshalb die Bezeichnungen «Nord», «Süd», «Ost» und «West» nicht immer die Fahrtrichtung verraten. Öffnungszeiten, Ladepunkte, Baustellen und einzelne Angebote können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage und alle Leistungen, auf die Sie zwingend angewiesen sind.
Am 1. August wehen in der ganzen Schweiz die rot-weissen Fahnen, Menschen versammeln sich zu Bundesfeiern und vielerorts wird der Schweizerpsalm angestimmt. Auf Höhenfeuer und Feuerwerk mussten zahlreiche Regionen 2026 allerdings verzichten. Wegen der grossen Waldbrandgefahr galten weitreichende Verbote. Umso stärker rückten Musik, Ansprachen und das gemeinsame Feiern in den Mittelpunkt.
Die ersten Zeilen der Landeshymne sind den meisten Menschen vertraut. Ihre weiteren Strophen werden dagegen nur selten gesungen. Dabei entfalten sie eine eindrucksvolle Bilderwelt aus Morgenrot, Abendglühen, Nebel und Sturm. Entstanden ist der Schweizerpsalm bereits 1841. Bis zu seiner endgültigen Anerkennung als offizielle Landeshymne vergingen jedoch 140 Jahre. Sein Weg vom geistlich geprägten Chorlied zum nationalen Symbol war lang, umstritten und auf besondere Weise schweizerisch.
Genf ist weit mehr als die internationale Stadt am See. Hinter dem Jet d’Eau beginnt ein ungewöhnlich kompakter Kanton: dicht bebaute Gemeinden, historische Dörfer, ausgedehnte Rebberge, geschützte Flusslandschaften und weltbekannte Forschungsstätten liegen erstaunlich nah beieinander.
Ende 2025 lebten gemäss den provisorischen Zahlen des kantonalen Statistikamts 537’191 Menschen in den 45 Gemeinden. Die Kantonsfläche umfasst 282,4 Quadratkilometer, davon 246 Quadratkilometer ohne den Genfersee. Damit gehört Genf flächenmässig zu den kleinsten, zugleich aber zu den am dichtesten besiedelten Kantonen der Schweiz.
Die Augen werden schwer, die Konzentration lässt nach und das Ziel liegt noch weit entfernt. Dann ist eine Pause auf dem nächsten Rastplatz zwingend. Doch darf man dort lediglich kurz schlafen oder gleich die ganze Nacht im Auto beziehungsweise Wohnmobil verbringen? Die Antwort fällt in der Schweiz weniger eindeutig aus, als viele Reisende erwarten.
Eine schweizweit einheitliche Regelung für das Übernachten auf Rastplätzen, Raststätten und anderen öffentlichen Parkplätzen gibt es nicht. Entscheidend sind die Signalisation vor Ort, zeitliche Parkbeschränkungen sowie kantonale und kommunale Vorschriften. Hinzu kommt die wichtige Unterscheidung zwischen einer notwendigen Ruhepause und einem eigentlichen Campingaufenthalt.
Jeremias Gotthelf schrieb über Bauernhöfe, Schulstuben, Geldnot, Glauben, Krankheit und menschliche Abgründe. Seine Geschichten spielen meist in einer überschaubaren ländlichen Welt. Die Fragen dahinter sind jedoch erstaunlich modern: Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Wie viel Verantwortung trägt der Einzelne? Und was geschieht, wenn Angst, Gier oder Gleichgültigkeit die Oberhand gewinnen?
Hinter dem berühmten Namen stand der reformierte Pfarrer Albert Bitzius. Er lebte fast sein gesamtes Erwachsenenleben im Kanton Bern und kannte das Emmental nicht nur als literarische Kulisse. Als Seelsorger, Schulinspektor und politischer Beobachter erlebte er Armut, soziale Spannungen und die tiefgreifenden Veränderungen des 19. Jahrhunderts aus unmittelbarer Nähe.
Lausanne steigt vom Ufer des Genfersees über steile Hänge bis zu bewaldeten Höhenzügen an. Zwischen den engen Gassen der Altstadt, modernen Museumsbauten, internationalen Sportorganisationen und Hochschulen liegen oft nur wenige Metrostationen. Genau diese Nähe macht die Waadtländer Hauptstadt so abwechslungsreich.
Auf der offiziellen Statistikseite der Stadt werden aktuell 150’876 Einwohner und rund 131’981 Arbeitsplätze ausgewiesen. Damit ist Lausanne die viertgrösste Stadt der Schweiz. Sie ist zugleich Kantonshauptstadt, Bildungszentrum, Wirtschaftsstandort und Sitz des Internationalen Olympischen Komitees.
Das Wallis wird gern auf Matterhorn, Gletscher und Wintersport reduziert. Doch der lang gezogene Alpenkanton besitzt ebenso eindrucksvolle Altstädte, Burgen, barocke Repräsentationsbauten und Dörfer, deren historische Struktur bis heute erkennbar ist. Dazu kommen Rebterrassen, Suonen und Trockenmauern – Bauwerke, die ganze Landschaften geprägt haben.
Ende 2024 lebten 371’288 Menschen im Wallis. Der Kanton erstreckt sich über 5’224,8 Quadratkilometer und umfasst seit Anfang 2026 insgesamt 122 Gemeinden. Zwischen dem Genfersee, dem Rhonegletscher und den höchsten Bergen der Schweiz treffen französische und deutsche Sprache, mediterran wirkende Kulturlandschaften und hochalpine Lebensräume aufeinander.
Am heutigen Samstag, 25. Juli 2026, macht der Welttag zur Prävention des Ertrinkens auf eine Gefahr aufmerksam, die häufig unterschätzt wird. Ertrinken geschieht oft leise, innerhalb kurzer Zeit und nicht nur im See oder Schwimmbad. Für kleine Kinder können bereits wenige Zentimeter Wasser gefährlich werden.
Weltweit sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr mehr als 300’000 Menschen durch Ertrinken. Fast ein Viertel der Opfer sind Kinder unter fünf Jahren. In der Schweiz kommen im langjährigen Durchschnitt rund 50 Menschen pro Jahr bei Ertrinkungsunfällen ums Leben. Viele dieser Todesfälle wären durch Aufmerksamkeit, bauliche Sicherungen, Schwimmkompetenz und richtiges Verhalten im Notfall vermeidbar.