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Putzen und Saugen – besser mit Robotern

21.04.2021 |  Von  |  Haushaltsgeräte

Saug- und Putzroboter gibt es schon eine ganze Weile, aber nicht jeder kann sich für sie entscheiden.

Doch wer hier noch zögert, der sollte die Vorteile eines Roboters ausprobieren und den Komfort geniessen.

Putz- und Saugroboter – mehr Vorteile als Nachteile

Viele Skeptiker sagen: “Das kann ich noch selbst!” oder “So gründlich wie ich bekommt das kein Gerät hin!” Doch sie täuschen sich. Die neuen Haushaltshelfer können sehr wohl den Menschen ersetzen und auch effektiver arbeiten. Klar die Ecken in den Wohnräumen bleiben weiterhin ein Problem, aber das ist eigentlich nur ein kleines Problem.

Kombi-Geräte beherrschen den Markt

Der aktuelle Markt bietet vor allem Kombi-Geräte, es sind Saugroboter, die einen Lappen integriert haben, der ungefähr die Hälfte der Fläche des Gerätes ausmacht. Das Gerät ist mit einem Wassertank ausgestattet. Solche Geräte sind zum sogenannten feucht Durchwischen gedacht, aber nicht, wenn man wirklich groben Schmutz entfernen will. Daher ist es sinnvoll, die Wischroboter mehrmals die Woche zu nutzen. Denn dann entstehen erst gar keine verklebten Stellen und hartnäckiger Schmutz.

Einige Geräte geben über den Wassertank nicht nur Wasser ab, sondern sammeln auch noch das Schmutzwasser. Zwar eine geniale Idee, in der Praxis aber recht ekelerregend. Die Tanks können nicht so viel Wasser speichern wie der Putzeimer und viele Nutzer ekeln sich vor dem Schmutzwasser. Hier sollte man sich genau anschauen, wie das Gerät funktioniert, denn es gibt ganz verschiedene Macharten und Putzfunktionen.

Mehr Kraft durch SpinWave und DualSpin Technologie

Leider sind sie schwer zu finden, die Putzroboter, die mit zwei gegenläufig rotierenden Scheiben arbeiten und dadurch viel mehr Kraft beim Putzen aufbringen können. Der Moneual Everybot etwa kann mit einer Kraft von 2,1 kg den Boden putzen, d.h. er erzeugt ordentlich Druck auf den Boden. Während andere Geräte nur über den Boden herüberfahren.

Im Grunde müssten die Putzroboter sogar richtig schwer sein, um so richtig effizient putzen zu können, man will sie aber eher leicht haben, damit sie nicht zu viel Energie/Strom verbrauchen und schnell durch den Raum fahren können.
Man braucht beim Putzen aber schon die Reibe- und Schrubb-Bewegung. Diese versuchen die runden Roboter mit halbem Wischlappen durch rauhe Lappen zu erreichen und durch mehrmaliges Befahren der Stellen. Die meisten haben moderne Mikrofaser-Putzpads oder -Lappen integriert, die auf jeden Fall eine bessere Putzwirkung haben, als einfache Putzlappen.

Schaut man sich die Fensterroboter an, so kann man die geniale Technik mit den gegenläufig rotierenden Scheiben sehen. Leider gibt es für Bodenwischer aktuell nur wenige Modelle, die so arbeiten, etwa der Bissell SpinWave Roboter.

Das Gerät entsprechend den eigenen Vorstellungen aussuchen

Man muss vor dem Kauf von Saug- und Wischrobotern wirklich genau gucken, was man für seine Räume haben will und braucht. Natürlich kommen sie am besten mit leeren Räumen klar und glattem Boden. Manche Roboter sind sehr gut in kleinen Räumen, wo sie immer wieder hin- und herfahren, aber schlecht für große Räume und umgekehrt. Einige fahren sich immer noch unter Stuhlbeinen oder Ecken fest und bleiben dort hängen, bis man sie befreit. Viele lassen sich heute natürlich per App steuern. Und alle haben Sensoren und können oftmals den Raum und damit zu putzenden Bereich abchecken und dann loslegen. Trotzdem schaffen sie es natürlich nicht, die Ecken wie von Hand zu putzen. Aber das muss auch nicht sein, denn man kann nicht erwarten, dass man nie mehr putzen muss, wenn man so einen Roboter hat.

Vor dem Kauf sollte man sich die Rezensionen ansehen und zum Beispiel prüfen, ob das Gerät mit den verschiedenen Bodenarten im Eigenheim klarkommt. Einige Geräte sind von grossen Fliesenfugen überfordert, andere von Übergängen zum Teppich. Es ist nun mal so, die Hersteller planen viel und konzipieren, aber letztendlich entscheidet sich erst beim Kunden, ob ein Gerät wirklich gut ist. Daher helfen die geschilderten Erfahrungen anderer Nutzer hier enorm weiter. Trotzdem darf man sich nicht alleine darauf verlassen, sonst verpasst man vielleicht das ideale Gerät für den eigenen Bedarf.

Muss das Gerät denn wirklich komplett alleine die Wohnung putzen können? Oft reicht ja der Wassertank sowieso nicht lange aus. Es ist also besser, sich ein Gerät auszusuchen, dass besonders gut putzt, wo man dann aber etwas nachhelfen muss. Man kann selbst den Boden vor dem Putzen mit Reiniger einsprühen und Wasser verteilen. Und hat am Ende ein super Putzergebnis.

Putzen die Geräte vollkommen alleine vor sich hin, gibt es natürlich Mängel. Selbst, wenn ein Gerät die Raummaße komplett abchecken und abfahren kann, so hat es dann halt nicht die Kraft Flecken wirklich abzuschrubben. Daher ist es manchmal besser, nicht das beste, teuerste Hightech-Gerät zu wählen, sondern eines, das unter ein wenig Aufsicht das beste Putzergebnis bietet.


Zuverlässig werden Krümel, Tierhaare und Staub beseitigt. (Bild: skiminOk – shutterstock.com)


Wie effektiv Saugroboter arbeiten, kann man am gefüllten Auffangbehälter sehen. (Bild: Karlis Dambrans – shutterstock.com)


Saug- und Wisch-Roboter ja oder nein?

Bei all den Ausführungen könnte man glatt auf die Idee kommen, man sollte sich keinen Roboter kaufen, da sie ja doch nicht die Menschenhand komplett ersetzen können. Doch das stimmt nicht! Jeder Haushalt kann solche Roboterhilfen gebrauchen, denn sie erleichtern die Hausarbeit enorm, trotz kleiner Mängel!

Die Ecken kann man vorher mit einem kleinen Eck-Wischmob per Hand putzen. Ganz grobe Verschmutzungen auch besser selbst entfernen. Aber der Putzroboter kann so oft eingesetzt werden, wie man will. Möchte man eine täglich frisch geputzte Küche haben, so geht das mit den Geräten. Wer hat sonst Zeit und Lust, täglich zu putzen? Doch auch wer nicht so pingelig ist, wird merken, dass die Wohnung viel sauberer wird durch die Geräte. Einfach, weil man sie öfter durchlaufen lässt, als man selbst den Schrobber in die Hand nehmen würde. Sie erleichtern den Alltag und animieren zum Sauberhalten, weil es keine eigene Mühe mehr kostet. Obendrein ist ihr Werkeln lustig anzusehen.


Den Saugrobotern bei der Arbeit zuzusehen, macht der ganzen Familie Spass. (Bild: LightFieldStudios – shutterstock.com)


Wischroboter nehmen das lästige Putzen ab. (Bild: Denys Kurbatov – shutterstock.com)


Saugroboter als Sologerät kaufen?

Auch die Saugroboter alleine sind absolut empfehlenswert. Allerdings sollte man trotzdem einen normalen Staubsauger auch noch in der Wohnung haben. Natürlich kann der Saugroboter nicht Wände und Ecken saugen. Aber er hält den Boden enorm sauber von Staub und Tierhaaren. Wie effektiv er arbeitet, kann man ja stets an seinem Schmutzauffangbehälter sehen. Auch hier gilt: Durch den unkomplizierten, häufigen Einsatz der Saugroboter sammelt sich gar nicht erst allzu viel Staub an.

Besitzer von Hunden und Katzen finden diese Geräte unersetzlich. Da sie täglich Tierhaare in der Wohnung haben, die sie nicht dauernd von Hand wegsaugen können.

Beide Arten von Geräten lassen sich einfach am besten parallel zu anderen Hausarbeiten einsetzen, etwa während des Kochens oder Bügelns  und sie sparen enorm viel Zeit, aber auch Energie. Denn nicht jeder Zeitgenosse ist ein Putzteufel und hat nach getaner Arbeit und Pflichten in Job und Familie noch Zeit und Lust, ausgiebigst die Wohnung zu saugen und zu putzen. Insgesamt haben die kleinen Roboter mehr Vorteile, als Nachteile.

Wie man im folgenden Video sehen kann, sollte man darauf achten, dass der Roboter einen Wassertank hat und besser noch selbst den Boden etwas befeuchten. Der Dreck sollte aber auch nicht mit dem Lappen weiter verteilt werden. Richtig verschmutzte Böden wie im Video zu Testzwecken sollte man schon selbst vorher reinigen, da sonst der Wischlappen dreckig weiterputzt.

Die Putzroboter sind für häufige Reinigungsfahrten gedacht, damit sich gar nicht erst viel Schmutz ansammeln kann. Hat man Matsch vom Spaziergang mit dem Hund auf dem Boden, so tut man sich keinen Gefallen, solche Verschmutzungen mit dem Gerät zu entfernen. Auch der Wischlappen ist dann natürlich sehr unappetitlich und nur schwer zu reinigen. Am besten den Putzroboter mehrmals wöchentlich durch die Wohnung fahren lassen. Die Lappen selbst vor dem Einsatz gut nass machen und mit Reinigungsmittel benetzen, den Boden besprühen und dann hat man so ein tolles Putzergebnis, wie es von Hand selten möglich ist.



Fazit

Saug- und Wischroboter sind für jeden Haushalt, egal wie klein oder gross, absolut empfehlenswert. Sie sparen Zeit und Mühen. Sie brauchen keine Termine und festen Zeiten, um ihre Arbeit zu erledigen. Man setzt sie einfach nach Bedarf ein. Die Wohnung bleibt sauberer und frischer, da sie viel öfter gereinigt werden kann, als etwa durch eine Putzfrau oder durch den Putztag in der Woche.

Besonders Personen, die stark belastet sind, mit Beruf und Pflege eines Angehörigen und alle, die zwischen Beruf und  Familie jonglieren müssen, sollten sich diese Geräte anschaffen. Die Roboter nehmen zwar nicht alles ab, aber sehr viel und lassen einen in stressigen Zeiten richtig aufatmen, denn es tut auch der Seele gut, wenn der kleine Putzteufel durch die Wohnung saust.

 

Titelbild: JCDH – shutterstock.com

About J. Florence Pompe

J. Florence Pompe hat Germanistik und Pädagogik studiert und ist seit 2010 hauptberufliche Texterin. Spezialisiert auf die Themen Mode und Schmuck, führt sie zu diesen Themen mit viel Freude eigene Blogs, auch in Gemeinschaft mit anderen Autorinnen. Da sie Erfahrung im Schneidern von passgenauer Kleidung hat, kennt sie sich gut mit Stoffen, Schnitten und sorgfältiger Verarbeitung von Modeartikeln aus!


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