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So lässt sich daheim eine schöne Bilderwand gestalten

13.01.2020 |  Von  |  Heimwerker, Wohnen
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Wandbilder sind Ausdruck der Individualität und schaffen im Raum ein wohnliches Ambiente. Nackte Wände dagegen vermitteln eher das Flair einer Möbelausstellung. Ein undurchdachte Auswahl der Bilder kann aber auch für eine unruhige Atmosphäre sorgen. Die Bilderwand zu gestalten bedarf einer guten Planung.

Für die heimische Galerie sollte eine Wand gewählt werden, die sich zum Blickfang eignet. Stil und Grösse der Bilder müssen ein harmonisches Ganzes ergeben. Eine Bilderwand gestalten lässt sich mit grossen, kleinen Bildern und solchen in verschiedenen Grössen.

Welche Wände eignen sich, um eine Bilderwand zu gestalten?

Die private Bildgalerie sollte beim Eintritt in den Raum im Blickfeld liegen. Gut dafür geeignet ist die Wand hinter der Polsterecke im Wohnzimmer, die Stirnwand im Schlafzimmer, eine Teilwand neben der Garderobe oder dem Spiegel in der Diele. Im Esszimmer könnte eine vielteilige Bilderwand zu stark vom Mittelpunkt, der Essgruppe, ablenken. Hier kommt das Einzelbild über der Anrichte oder an einer Seitenwand besser zur Geltung.

Bestens geeignet ist eine einfarbige Wand. Für farbenfrohe Bilder eignen sich weisse, graue, gelbe, cremefarbene Wände, aber auch solche in Anthrazit oder Braun. Zu Tapeten mit farbigen und kontrastreichen Mustern passen grosse Bilder. Das können gerahmte Kunstdrucke, Fotos und Malereien sein. Drei grosse Bilder sind ausreichend. Breite Rahmen schaffen den nötigen Abstand zum Tapetenmuster.



Harmonische Auswahl der Bilder

Auch Bilder verschiedener Kunststile oder eine vielseitige Fotoauswahl sollten insgesamt harmonisch wirken. Daher gilt es, eine durchdachte Bildauswahl zu treffen. Gewählt werden können Familienfotos, Naturaufnahmen, Architektur-Bilder, Kunstdrucke, Malerei, schwarz-weisse oder farbige Bilder. Bereits vorhandene Bilder werden am besten zuvor auf einer grossen Fläche ausgebreitet und sortiert. Sollen die Bilder noch gekauft werden, gilt es sie gut aufeinander abzustimmen.

Zu Beginn ist zu entscheiden, ob Schwarzweiss- oder Farbbilder aufgehängt werden sollen. Bei einer Mischung verlieren Schwarzweiss-Fotos leicht an Präsenz. Familienfotos sollten ebenso „unter sich“ bleiben wie die Malerei. Eine gut platzierte Mischung von Architekturbildern und Naturaufnahmen kann sehr reizvoll sein, sollte aber farblich gut abgestimmt werden.

Bei aller Individualität sollten die Bilder auch zur Einrichtung passen. Antike Möbel und Teppiche vertragen sich kaum mit abstrakter Kunst. Je vielfarbiger Zimmer und Wände, desto ruhiger sollten die Bildfarben und Rahmenfarben sein. Zum modernen, minimalistischen Raum passen hervorragend Kunststile mit klaren Formen, kontrastreichen Farben und klarer Linienführung. Zu klassischen Einrichtungen passen die Familiengalerie ebenso gut wie naive Malerei oder schöne Kunstdrucke.

Bilderwand gestalten: Der Entwurf

Damit ein stimmiges Ergebnis erzielt wird, kann die Anordnung der Bildergalerie auf einem grossen Papierbogen oder am Bildschirm skizziert werden. Dafür können mehrere Entwürfe angefertigt werden. Möglich ist die lineare Anordnung gleich grosser Bilder in zwei oder drei Reihen. Lockerer und sehr dekorativ wirken Bilder in verschiedenen Grössen, die nach einem bestimmten Muster symmetrisch geordnet sind. Die Mittellinie kann der Wandmitte oder bei grossen Wänden der Mitte einer Wandhälfte entsprechen.

Wer es ganz akribisch machen möchte, kann die gewählten Bilder abfotografieren und auf dem Entwurf am Monitor in den Platzhaltern platzieren. Hier können Sie beliebig verschoben werden, bis sich eine Anordnung ergibt, die besonders gut den eigenen Vorstellungen entspricht. Kleinere Bilder lassen aber auch auf einem grossen Tisch oder auf dem Boden auslegen und können dort beliebig angeordnet werden.

Anschliessend kommen Bleistift und Zollstock zum Einsatz. Damit werden die Platzhalter an der Wand vorgezeichnet. Feine Bleistiftstriche lassen sich am Ende leicht entfernen. Es bleiben dann nur noch die Vorzeichnungen für die Nägel oder Haken. Achtung! Beim Aufhängen muss genau nach dem Plan gearbeitet werden.


Auf dem Computer kann ganz bequem ein Entwurf der Bilderwand erstellt werden. (Bild: BONNINSTUDIO – shutterstock.com)


Bilderwand gestalten mit einem einzigen Bildrahmen

Die Bilderwand lässt sich mit einzeln aufgehängten Bildern oder Bildern in einem grossen Rahmen gestalten. Sehr dekorativ wirken unterteilte Bildrahmen für eine Fotosammlung. Hier ist die Anordnung bereits vorgegeben. Es gibt unterteilte Bildrahmen mit eckigen, mehreckigen, runden, ovalen oder gemischten Rahmenelementen in verschiedenen Grössen. Mit solchen Rahmen lässt sich sehr einfach und zeitsparend eine schöne heimische Bilderwand gestalten.

Obwohl es auch recht grosse unterteilte Rahmen gibt, ist diese Galeriegestaltung eher etwas für die kleinere Bildwand. Als Lösung für eine grössere Wandfläche lassen sich um den unterteilten Rahmen noch Einzelbilder in passenden Rahmenformen oder andere Wanddekos anbringen.

Rahmenlos oder mit Bildrahmen eine Bilderwand gestalten

Die Entscheidung, für Bilder mit oder ohne Rahmen sollte ganz zu Anfang fallen. Mischungen von beidem sind zu unruhig. Rahmenlos aufgehängt werden Poster, Leinwandbilder oder Bilder in schlichten Bildhaltern aus Glas. Werden Rahmen gewählt, müssen diese sowohl zueinander wie zu den Bildern passen. Dabei können durchaus Rahmen in verschiedenen Farben gewählt werden. Die Rahmenfarben dürfen aber nicht mit den Bilderfarben zu stark konkurrieren.

Schön sieht es aus, wenn für die Rahmen ein einheitliches Material gewählt wird. Entweder fällt die Entscheidung für Holzrahmen oder Metallrahmen. In beiden Fällen können es auch Kunststoffrahmen im entsprechenden Dekor sein. Für farbenfrohe Bilder eignen sich schlichte Rahmen, deren Breite zur Bildgrösse passten sollte. Schwarzweiss-Bilder können je nach Art des Bildes gut in Weiss, Schwarz, Grau, Blau, Rot rahmen lassen. Hübsche Zierrahmen in Gold und Silber sind ideal für Familienfotos.

 

Titelbild: Photographee.eu – shutterstock.com


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