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Stromfresser in der Küche

13.03.2020 |  Von  |  Elektronik, Haushaltsgeräte, Küche
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Die Küche gehört zu den Räumen im Haushalt, in denen sich zahllose Geräte befinden, die bei der Nutzung Strom verbrauchen. Gerade wenn es sich um ältere Geräte handelt, entstehen oftmals Kosten, die man mit bestimmten Tricks vermeiden kann. Nicht immer ist auch ein Neukauf notwendig.

Zwar kann ab einem gewissen Alter die Überlegung sinnvoll sein, eine Neuanschaffung zu tätigen. Gerade, weil neuere Geräte mit einer völlig anderen Energieverwaltung arbeiten. Doch mit den folgenden Tipps ist es wenigstens möglich, die Kosten von Beginn an zu verringern.

Welche Geräte verbrauchen den meisten Strom?

Innerhalb der Küche gibt es ein paar Geräte, die nahezu dafür prädestiniert sind, viel Strom zu verbrauchen. Mit dazu gehört:

  • Spülmaschine
  • Kühlschrank
  • Gefrierschrank
  • Backofen

Mit zu den Stromfressern schlechthin zählt auch die Waschmaschine, sofern diese in der Küche aufgestellt wird. Jedoch verursachen alleine die vier genannten Grossgeräte schon etwa 50 Prozent des Gesamtstromverbrauchs.

Nachfolgend nehmen wir uns in einzelnen Abschnitten einige der typischsten Küchengeräte vor und erläutern, welche Möglichkeiten zur Reduzierung des Stromverbrauchs beitragen können.

Strom sparen beim Kühlschrank

Eines vorab: Wer noch einen richtig alten Kühlschrank besitzt, sollte in jedem Fall über eine Neuanschaffung nachdenken. Denn oftmals sind es genau sie, die in der Küche den meisten Strom verbrauchen. Mit durchschnittlich 380 Kilowattstunden pro Jahr zahlt man für ihn etwa 100 Euro. Bei neueren Geräten, die lediglich zwischen 90 und 150 Kilowattstunden pro Jahr nutzen, sinken die Kosten im Verbrauch deutlich. Je nach Gerät sogar um mehr als die Hälfte.

Handelt es sich bereits um ein neueres Gerät, gibt es trotzdem Optionen, die man zur Ersparnis von Strom nutzen kann. Hierzu gehört beispielsweise die richtige Temperatureinstellung. Diese ist in vielen Haushalten viel zu kalt eingestellt. Eine optimale Einstellung erreicht man mit der Stufe 3, die sämtliche Inhalte fachgerecht kühlt. Ausserdem ist es sinnvoll, die verschiedenen Fächer richtig zu nutzen. Unten ist es im Kühlschrank immer kühler als oben. Die Temperatur lässt sich ganz einfach mittels eines Thermometers überprüfen, das man in den Kühlschrank legt.

Ein weiterer Tipp beinhaltet die regelmässige Pflege des Tiefkühlfachs, sofern der Kühlschrank über eines verfügt. Leider ist es nämlich so, dass ein Gefrierfach, in dem sich Eis ablagert, bis zu 30 Prozent mehr Energie verbraucht.


Ausschnitt eines Mannes, der das Stromkabel eines Kühlschranks hält

Bei in die Jahre gekommenen Kühlschränken hilft meist nur der Wechsel zu einem neueren und zeitgemässen Gerät mit niedrigem Stromverbrauch. (Bild: LightField Studios – shutterstock.com)


Der Ofen als Stromfresser

Wer viele Speisen im Ofen zubereitet, hat auch hier Potenzial zum Sparen. Denn für gewöhnlich lassen die meisten den Ofen vorheizen, was im Prinzip Strom verbraucht, den man nicht sachgemäss verwendet. Im Jahr kommt er ungefähr auf einen Verbrauch von 110 Kilowattstunden, was ungefähr 28 Euro entspricht. Das Vorheizen schlägt pro Vorgang noch einmal zusätzlich mit sechs Euro zu Buche.

Ein Tipp: Pyrolyse-Backöfen sind zwar schwer im Kommen, da ihre Reinigung so leicht fällt. Sie verbrauchen bei dem Vorgang jedoch deutlich mehr Energie als andere Varianten.

Beim Kochen Energie einsparen

Ein weiterer Stromfresser ist der Herd. Aber auch hier lässt sich mit den richtigen Tricks einiges einsparen.

Ein typischer Vorgang in der Küche besteht darin, Wasser auf dem Herd heiss werden zu lassen. Sei es, um Nudeln zu kochen, Reis, oder Kartoffeln. Es hilft, dieses Wasser im Wasserkocher vorzubereiten und schliesslich in den Topf zu giessen. Der Unterschied: Im Wasserkocher erhitztes Wasser kostet bezüglich des Stromverbrauchs etwa 7,50 Euro. Am Herd hingegen zahlt man ganze zwölf Euro. Ausserdem kann man beim Wasserkocher bereits heisses Wasser aus dem Wasserhahn nehmen, statt kaltes, um noch mehr einzusparen.

Während des Kochens sorgt ein Deckel für eine Stromersparnis. Denn wird ohne ihn gekocht, verbraucht man dabei etwa sechsmal mehr Strom. Rechnet man dies auf das Jahr hin, entsteht eine Ersparnis von über 94 Euro.

Energie einsparen bei der Spülmaschine

Die Spülmaschine gehört in der heutigen Zeit zum Inventar vieler Haushalte. Sie ist praktisch, da man sich nach dem Essen nicht mehr lange mit dem Spülen beschäftigen muss und sie reinigt das Geschirr und Töpfe oftmals besser, als es mit der Hand möglich ist.

Eine gute Spülmaschine verbraucht während eines Spülgangs etwa 15 bis 17 Liter Wasser. Was den Stromverbrauch angeht, lässt sich viel Einfluss auf ihn nehmen, indem man ein anderes Spülprogramm nutzt. Je nach Verschmutzungsgrad des Geschirrs wird hierbei nicht nur weniger Wasser verbraucht, sondern ebenso Strom. Die Energiesparprogramme sollte man als Verbraucher ohnehin nutzen, da sie effizient arbeiten, was den Strom- und Wasserverbrauch angeht.

Der Blick auf die Kosten verrät: Schon die Senkung von 60 auf 50 Grad Celsius spart ein Viertel ein.


Nahaufnahme eines Menschen, der einen Konjunkturzyklus für den Geschirrspüler einrichtet

Bei der Spülmaschine kann die Zuschaltung des ECO-Modus einen teilweise erheblichen Unterschied beim Energieverbrauch ausmachen. (Bild: Monkey Business Images – shutterstock.com)


Tipps zur Energieeffizienzklasse

Wer im Begriff ist, ein neues Gerät anzuschaffen, sollte hierbei in jedem Fall auf die sogenannte Energieeffizienzklasse achten. Sie sagt viel darüber aus, ob das Produkt energiesparend arbeitet, oder man mit erhöhten Kosten rechnen muss.

Die besten Geräte sind mit A+++ ausgezeichnet, einigermassen energiesparend arbeiten auch jene, die mit A++ versehen sind. Keinesfalls sollte man zu Geräten greifen, die darunter liegen, da diese häufig höhere Kosten beim Energieverbrauch verursachen.

 

Titelbild: AlexLMX – shutterstock.com


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